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><channel><title>Menschen - Das Magazin</title>
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<lastBuildDate>Mon, 24 Aug 2026 12:33:16 +0000</lastBuildDate>
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<item><title>Sven Steger und Life of Media 360: „Wo es nur um Masse geht, geht die Seele verloren“</title><link>https://www.das-magazin.de/sven-steger-life-of-media-360-ki-medienagentur/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sven-steger-life-of-media-360-ki-medienagentur</link>
<dc:creator><![CDATA[Wolfram Hegen]]></dc:creator>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 09:45:37 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=22105</guid><description><![CDATA[<p>Sven Steger verbindet bei Life of Media 360 Filmproduktion, Webdesign, SEO/GEO und KI. Im Porträt spricht er über Wachstum, Verantwortung und die Seele kreativer Arbeit.</p><p>The post <a
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<content:encoded><![CDATA[<p><a
href="https://www.lifeofmedia360.com/ueber-uns/" target="_blank" rel="noopener sponsored">Sven Steger</a> ist Gründer von <a
href="https://www.lifeofmedia360.com/" target="_blank" rel="noopener sponsored">Life of Media 360</a>, einer Full-Service-Werbe- und Medienagentur mit Standorten in Bad Staffelstein, Nürnberg und Las Vegas. Seit 2014 begleitet sie Unternehmen aus Mittelstand, Industrie und Technologie bei digitaler Sichtbarkeit. Das Team verbindet Filmproduktion, Webdesign, SEO, <a
href="https://www.lifeofmedia360.com/generative-engine-optimization/" target="_blank" rel="noopener sponsored">Generative Engine Optimization (GEO)</a>, Automatisierung und KI-Beratung. Im Gespräch erklärt der Unternehmer, warum Sichtbarkeit für ihn nur dann Wert hat, wenn Technik und Menschlichkeit zusammenkommen.</p><p>Steger sitzt an einem großen Tisch in seinem Büro in Bad Staffelstein. An den Wänden hängen Kunst und Erinnerungsstücke, daneben Technik, ein Keyboard und Terrarien für seine Schlangen. Es ist ein Ort zwischen Arbeit, Kreativität und persönlicher Geschichte.</p><p>„Für mich geht es nicht um Work-Life-Balance“, sagt der 33-Jährige. „Es geht um Work-Life-Harmony.“ Arbeit und Leben waren bei ihm nie sauber getrennt. Er wollte früh etwas aufbauen, das zu ihm passt.</p><h2>Life of Media 360: Wirkung statt Content-Masse</h2><p>„Viele Kunden kommen mit dem Wunsch nach einem Film oder einer Website“, sagt Steger. „Aber oft brauchen sie eigentlich Sichtbarkeit, Vertrauen, neue Kunden oder eine klare Geschichte.“ Deshalb gehe es nicht um möglichst viel Content. „Ein Video muss nicht mir gefallen. Es muss bei den Menschen funktionieren, für die es gemacht ist.“ Ästhetik sei wichtig, Wirkung aber entscheidend.</p><p>2022 wurde die Agentur bei den <a
href="https://www.germanwebawards.com/life-of-media" target="_blank" rel="noopener">German Web Awards</a> ausgezeichnet. Heute arbeitet Life of Media 360 mit einem eigenständig organisierten Team in Deutschland und den USA. Eine <a
href="https://mr-daten.de/mr-news/medienpartnerschaft-mit-life-of-media-360/" target="_blank" rel="noopener">strategische Medienpartnerschaft mit MR Datentechnik</a> verbindet Medienproduktion, digitale Strukturen und KI-gestützte Automatisierung.</p><p>International arbeitete Steger unter anderem mit <a
href="https://gamesbeat.com/tapjoy-snags-former-playstation-marketer-as-chief-marketing-officer/" target="_blank" rel="noopener">Peter Dille</a>, der früher das Marketing von Sony Computer Entertainment America mitprägte, und regelmäßig mit dem US-Mentalisten und Emmy-Preisträger <a
href="https://www.tvinsider.com/1259972/who-is-oz-pearlman-mentalist-agt-wife-facts/" target="_blank" rel="noopener">Oz Pearlman</a>.</p><p>Steger setzt auf Eigenständigkeit und Verantwortung. „Ich brauche niemanden, der nur beschäftigt aussieht. Ich brauche Menschen, die auf hohem Niveau abliefern.“ Freiheit bedeute nicht Beliebigkeit, sondern Vertrauen.</p><h2>Vom Proberaum zur internationalen Medienagentur</h2><p>Sein Weg verlief selten nach Plan. Die Schule verließ er mit dem Quali, die Ausbildung zum Mediengestalter brach er kurz vor dem Abschluss ab. „Ich hatte keine Zeit für die Prüfung. Ich war als Regisseur bei Rock am Ring gebucht.“ Über die Liveproduktion führte ihn sein Weg später mit Limp Bizkit in die USA. Dort eröffnete er anschließend noch ein kleines Büro.</p><p>Früh zog es ihn zu Kamera, Bühne, Musik und Geschichten. Romantisch war dieser Weg nicht. Geld war zeitweise knapp; mehrere Jahre wohnte er in einem Proberaum, um Kosten zu sparen. Er arbeitete über lange Phasen bis zu 20 Stunden täglich.</p><p>Über seine Arbeit berichtete 2023 der <a
href="https://www.fraenkischertag.de/lokales/forchheim-fraenkischeschweiz/kultur-freizeit/mit-ki-produziert-hallerndorfer-sven-steger-videos-fuer-kunden-weltweit-art-279098" target="_blank" rel="noopener">Fränkische Tag in einem Porträt über weltweite KI-Videoprojekte</a>. Auch die <a
href="https://www.nn.de/region/forchheim/mit-hilfe-der-ki-von-hallerndorf-hinaus-in-die-musik-welt-von-japan-bis-indonesien-1.13587073" target="_blank" rel="noopener">Nürnberger Nachrichten griffen seine KI-gestützten Musik- und Videoprojekte auf</a>.</p><p>Das Tempo blieb gesundheitlich nicht ohne Folgen. Steger spricht offen über ADHS, Medikamente und Überforderung. „Ich habe lange gedacht, ich muss einfach funktionieren.“ Heute klingt „Chillen macht mich nicht automatisch glücklich“ weniger wie ein Leistungssatz als wie die Erkenntnis: Tempo allein trägt nicht.</p><h2>Künstliche Intelligenz braucht Haltung</h2><p>Steger nutzt künstliche Intelligenz intensiv in Medienproduktion und Beratung. Er sieht Effizienz, kreative Möglichkeiten und bessere Prozesse. Gleichzeitig beobachtet er, wie Musik, Texte, Bilder und Videos in Minuten entstehen und nahezu unbegrenzt vervielfältigt werden.</p><p>Für ihn ist das kein Kulturpessimismus, sondern eine Frage der Verantwortung: Was bleibt von Originalität, Handwerk und Tiefe, wenn Produktion zum Selbstzweck wird? Sein Grundsatz lautet: Technik ja, aber nicht ohne Menschlichkeit. Sichtbarkeit ja, aber nicht ohne Substanz. Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis. „Wo es nur um Masse geht, geht die Seele verloren.“</p><p>Diese Haltung bringt er in Bildung und Öffentlichkeit ein. Bei <a
href="https://www.ldbv.bayern.de/aktuell/bayernlab/forchheim/ki-klartext-01642.html" target="_blank" rel="noopener">„KI &#8211; Klartext“ des BayernLab Forchheim</a> diskutierte er 2026 mit mehr als 650 Teilnehmenden über Chancen, Deepfakes, Medienkompetenz und gesellschaftliche Risiken.</p><p>Steger möchte künftig häufiger in Schulen sprechen. Er weiß, wie es ist, anders zu denken und sich nicht passend zu fühlen. „Ich war oft der Clown und gleichzeitig Klassensprecher“, sagt er. „Ich wollte Menschen zusammenbringen.“</p><p>Vielleicht ist genau das bis heute seine Rolle: Brücken zwischen Kreativität und Technik, Mittelstand und digitaler Zukunft, KI und Menschlichkeit zu bauen. Seine Plattform soll auf jeden Fall einen Teil dazu beitragen.</p><p>Wenn ihm alles zu schnell wird, geht er immer in seinen Garten und beobachtet z.B. eine Hummel auf einem Löwenzahn. „Das bringt mich runter. Das ist die Reise zu mir.“ Und dann ist da noch die Idee eines Streichelzoos: Tiere, Familien, Kinder und Ruhe. Weit weg von Filmproduktion, Webdesign und KI &#8211; und doch passend. Denn hinter allen Projekten steht dieselbe Suche: nach Verbindung, Sinn und etwas, das echt bleibt.</p><p>&nbsp;</p><p>The post <a
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<item><title>Macherin: Sabine Weyermann</title><link>https://www.das-magazin.de/macherin-sabine-weyermann/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=macherin-sabine-weyermann</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 09:10:58 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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<content:encoded><![CDATA[<section
class="content-section"><em>Es sind Menschen der Tat, Nimmermüde, Antreiber, Gestalter, Vorwärtsstrebende, Aktive. Es gibt sie auf der großen Bühne, seltener im Verborgenen, aber auch da. Sie stellen sich vor. Im BAMBERGER. In jeder Ausgabe einer oder eine – Männer und Frauen oder Diverse. </em></p><p><strong>Dieses Mal: Sabine Weyermann. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas Kraus-Weyermann und ihrer Tochter Franziska Weyermann führt sie das Bamberger Familienunternehmen Weyermann® Malz in vierter und fünfter Generation. Seit mehr als 40 Jahren gestaltet sie die Entwicklung des international renommierten Spezialmalzherstellers aktiv.</strong></p><p><strong>BAMBERGER:</strong> Sind Sie eine Macherin?</p><p><strong>Sabine Weyermann:</strong> Diese Frage kann ich mit einem klaren Ja beantworten!</p><p><strong>BAMBERGER:</strong> Warum sind Sie eine Macherin?</p><p><strong>Sabine Weyermann:</strong> Eine meiner großen Eigenschaften ist die Tatkraft. Dazu kommt eine große Kreativität. Kombiniert mit einer guten Vorstellungskraft, superguter Organisation und Lebensfreude. Es macht mir einfach viel Freude, Ideen zum Wohle von Weyermann® zu haben und sie auch zeitgleich umzusetzen.</p><p><strong>BAMBERGER:</strong> Was macht für Sie das „Machen“ aus?</p><p><strong>Sabine Weyermann:</strong> Für mich ist das „Machen“ mit Kreativität verbunden, viel mit Strategie. Bei uns gibt es den schönen Slogan: Arbeiten in Weyermann®, aber auch Arbeiten an Weyermann®. Und das gilt für uns alle! Und natürlich heißt unser Firmenslogan: Sich regen bringt Segen!</p><p><strong>BAMBERGER:</strong> Wie und wann hat das Machen bei Ihnen angefangen?</p><p><strong>Sabine Weyermann:</strong> Schon in jungen Jahren habe ich meine Ideen tatkräftig umgesetzt. Ich bin geprägt von einer rührigen Unternehmerfamilie, in die ich hineingeboren bin. Ich habe es mir selbst zum Ziel gesetzt, das Familienunternehmen erfolgreich in die nächste Generation zu führen. Das ist mir, zusammen mit meinem Mann, ebenfalls ein studierter Dipl.-Ing. von der renommierten Braueruniversität Weihenstephan, erfolgreich gelungen. Wir haben die Mitarbeiterzahl verzehnfacht, auf jetzt 260. Und damit natürlich auch Umsatz und Gewinn. Und unser denkmalgeschütztes Gebäude steht deshalb so schön da, weil wir kontinuierlich am äußeren Erscheinungsbild arbeiten. Und innen sowieso!</p><p><strong>BAMBERGER:</strong> Ist Bamberg aus Ihrer Sicht ein idealer Standort zum Machen?</p><p><strong>Sabine Weyermann:</strong> Ja, ich liebe Bamberg als Standort. Alles dreht sich hier ums Bier. Wir sind eingebunden in eine wunderbare Braugerstenregion. Von der Stadtverwaltung erhalten wir Unterstützung in all unseren Anfragen – und nicht zuletzt sind wir für viele Bamberger eine konstante Säule. Für alle unsere internationalen Kunden bietet sich das Weltkulturerbe Bamberg als unvergessliche Kulisse an!</p><p><strong>BAMBERGER:</strong> Und was würden Sie sich in Ihrer Heimatstadt wünschen, damit das Machen noch mehr Spaß machen würde?</p><p><strong>Sabine Weyermann:</strong> Mir macht das Arbeiten in Bamberg viel Spaß. Ich habe alles da, was man braucht: eine fleißige Stadtverwaltung, eine gute Stadtspitze und wichtig: arbeitsfreudige, hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p></section><p>The post <a
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<item><title>Grenzerfahrungen: Till Mayer</title><link>https://www.das-magazin.de/grenzerfahrungen-till-mayer-bamberger/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=grenzerfahrungen-till-mayer-bamberger</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:30:42 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=22053</guid><description><![CDATA[<p>Arbeitsplatz Front Das Leben des Bamberger Kriegsberichterstatters Till Mayer Nein, Spaß macht es nicht, sich mit Till Mayer zu unterhalten. Was aber nicht an seiner Person liegt, sondern an seinem Beruf. Oder besser gesagt: Seiner Berufung. Der in Bamberg wohnhafte Till Mayer ist Kriegsberichterstatter. Alle zwei Wochen reist er in die Ukraine und dokumentiert den...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<section
class="content-section"><h2>Arbeitsplatz Front</h2><h3>Das Leben des Bamberger Kriegsberichterstatters Till Mayer</h3><p><strong>Nein, Spaß macht es nicht, sich mit Till Mayer zu unterhalten. Was aber nicht an seiner Person liegt, sondern an seinem Beruf. Oder besser gesagt: Seiner Berufung. Der in Bamberg wohnhafte Till Mayer ist Kriegsberichterstatter. Alle zwei Wochen reist er in die Ukraine und dokumentiert den russischen Angriffskrieg. Eine Lebensaufgabe, wie er es nennt.</strong></p><p>Bei knapp 30 Kriegen war der 1972 geborene Miesbacher Till Mayer vor Ort, immer mit der Intention, das Kriegsgeschehen anhand von Geschichten zu dokumentieren. Seine Eindrücke fasst er sachlich zusammen. „Menschen verlieren ihre Heimat, Familienmitglieder, Freunde. Sie durchleben unfassbare Härte – das haben alle Kriege gemeinsam.“</p><p>2014 marschierten russische Truppen gewaltsam in den Donbas ein, besetzten die Krim. 2017, als der Krieg in der Ostukraine in Deutschland weitgehend verdrängt war, begann ihn Till Mayer als Langzeitprojekt zu dokumentieren. Er gehörte zu den wenigen Journalisten, die dabei konstant vor einer Eskalation warnten.</p><p>Seit Beginn der russischen Vollinvasion im Jahr 2022 bereist er die Ukraine im monatlichen Rhythmus. Er zeigt den Krieg mit seiner Kamera und ergreifenden Geschichten, zeigt Soldaten in ihren Stellungen, feuernde Geschütze, spricht mit Müttern, die ihre Söhne verloren haben oder dem ehemaligen Kriegsgefangenen, der nach russischer Folter und Misshandlungen wieder die Ukraine verteidigen will: unfassbar kämpferisch und willensstark.</p><p><img
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decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22056" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-3.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-3.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-3-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-3-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-3-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-3-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-3-135x90.jpg 135w" sizes="(max-width: 930px) 100vw, 930px" /></p></section><section
class="content-section">Doch diese russische Invasion bedrohe aus seiner Sicht nicht nur die Ukraine, sondern die Freiheit von uns allen. „Putin will mehr als nur die Ukraine. Er will keinen Frieden, sondern ein Imperium. Dafür richtet er die russische Gesellschaft und Wirtschaft auf einen großen Krieg aus. Rechtsextreme Parteien wie die AfD sind in ganz Europa seine Handlanger“, so der Bamberger.Und deshalb möchte er noch intensiver über diesen Krieg berichten, möchte noch mehr Ausstellungen mit seinen Frontfotos zeigen, noch mehr Menschen über die Schrecken und Gefahren des russischen Angriffskriegs informieren. Denn eines dürfe man seiner Meinung nach auf keinen Fall: Wegsehen oder uns an diesen Krieg gewöhnen.„Wir tragen jetzt die Konsequenzen, dass wir von 2014 bis 2022 einen Krieg mitten in Europa verdrängt haben“, meint er. „Wenn ich Kinder hätte, wäre das sicher ein ganz andere Ausgangssituation“, beschreibt Mayer ganz offen eine persönliche Situation.Wenn man aber für sich entscheide, als Journalist von einem Krieg zu berichten, sei das wichtigste Ziel nicht, wieder nach Hause zu kommen. „Wenn das meine Priorität wäre, würde ich gleich in Bamberg bleiben“. Seine Lebensaufgabe sehe er vielmehr darin, diesen Krieg zu dokumentieren, beschreibt Mayer seine Motivation für dieses außergewöhnliche Berufsleben.</p><p><img
decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22057" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-4.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-4.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-4-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-4-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-4-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-4-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-till-mayer-grenzerfahrungen-4-135x90.jpg 135w" sizes="(max-width: 930px) 100vw, 930px" /></p><p>Mayer berichtet von einer Begegnung mit einer Mutter aus Kupiansk. Sie begrub gerade ihren Sohn in einem Granatentrichter vor ihrem Haus. Er war von russischen Soldaten gezielt getötet worden. Ein Scharfschütze hatte auch auf sie geschossen, als sie den Leichnam bergen wollte.</p><p>„Diese Begegnung mit ihr werde ich nie vergessen“, schildert der 54-jährige Mayer. „Am meisten beeindruckt mich immer wieder die Widerstandskraft, die die Ukrainerinnen und Ukrainer inzwischen entwickelt haben. Sie lassen sich ihre Freiheit nicht nehmen, glauben fest an die Zukunft ihres Landes.</p><p>Es geht in diesem Krieg nicht nur darum, ob nun eine russische oder eine ukrainische Fahne über einem Rathaus weht. Es geht darum, dass die Menschen weiter in Freiheit leben wollen.“</p><h3>„Putin hat ein echtes Problem“</h3><p>Gibt es auch Zuversichtliches zu berichten? Aktuell, so die Überzeugung Mayers, habe Putin ein echtes Problem. Es läuft nicht gut für den russischen Aggressor.</p><p>Die Ukrainer erreichen mit selbstentwickelten Waffen inzwischen russische Raffinerien hunderte Kilometer von der Grenze entfernt. Mit dem Verkauf von Öl und Gas finanziert Putin den Krieg. Das sind echte Wirkungstreffer. An der Front haben die Ukrainer mit gezielten Drohnenangriffen die Logistik der russischen Armee schwer beschädigt.</p><p>„Putins Wut bekommen alle Ukrainerinnen und Ukrainer zu spüren: Mit Raketen und Drohnen zerstört Russland gezielt Wohnhäuser, Kliniken, Kirchen und Kultureinrichtungen in der ganzen Ukraine. Die Angriffe nehmen zu. Sind aber von Anfang an Teil der russischen Kriegsführung gewesen.“</p><p>Ob Till Mayer bei all dem Schrecken, den er alle 14 Tage erlebt, einen Wunsch habe, wollte der „BAMBERGER“ zum Abschluss des beeindruckenden Gesprächs von ihm wissen. „Ja, arbeitslos zu werden, weil der Krieg zu Ende ist. Mit einem gerechten Frieden und keiner russischen Besatzung“, so die überraschende Antwort von Mayer. Aber eigentlich hat er schon einen Plan für den Frieden. „Dann mache ich ein Reisebuch über die Ukraine“, sagt er.</p><h3>Auszeichnungen:</h3><p>Coburger Medienpreis 2012, 2015, 2018, 2020 und 2022; Ehrenpreis des Dr. Georg Schreiber-Medienpreises 2015; European Newspaper Award 2021; Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes; Höchste Auszeichnung des Ukrainischen Roten Kreuzes; „Humiroir“ des DRK-Landesverbands „Badisches Rotes Kreuz“; Ehrung durch den Nationalrat der Ukraine 2026.</p><h3>Foto- und Reportagenbände:</h3><p>„Roter Winkel, hartes Leben“ (Verlag Herder, 2007); „Abseits der Schlachtfelder“ (Erich-Weiß-Verlag, 2010); „Barriere:Zonen“ (Erich-Weiß-Verlag, 2015); „Dunkle Reisen“ (Erich-Weiß-Verlag, 2018); „Donbas – Europas vergessener Krieg“ (Erich-Weiß-Verlag, 2019); „Ukraine – Europas Krieg“ (Erich-Weiß-Verlag, 2022); „Europas Front – Krieg in der Ukraine“ (ibidem-Verlag, 2024); „Widerstand – Freiheitskampf der Ukraine“ (ibidem-Verlag, 2026).</p><p>Außerdem zahlreiche Ausstellungen.</p><p>Mehr unter <a
href="www.tillmayer.de" target="_blank" rel="nofollow noopener sponsored ugc">www.tillmayer.de</a></p></section><p>The post <a
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