
Dieses Mal: Sabine Weyermann. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Thomas Kraus-Weyermann und ihrer Tochter Franziska Weyermann führt sie das Bamberger Familienunternehmen Weyermann® Malz in vierter und fünfter Generation. Seit mehr als 40 Jahren gestaltet sie die Entwicklung des international renommierten Spezialmalzherstellers aktiv.
BAMBERGER: Sind Sie eine Macherin?
Sabine Weyermann: Diese Frage kann ich mit einem klaren Ja beantworten!
BAMBERGER: Warum sind Sie eine Macherin?
Sabine Weyermann: Eine meiner großen Eigenschaften ist die Tatkraft. Dazu kommt eine große Kreativität. Kombiniert mit einer guten Vorstellungskraft, superguter Organisation und Lebensfreude. Es macht mir einfach viel Freude, Ideen zum Wohle von Weyermann® zu haben und sie auch zeitgleich umzusetzen.
BAMBERGER: Was macht für Sie das „Machen“ aus?
Sabine Weyermann: Für mich ist das „Machen“ mit Kreativität verbunden, viel mit Strategie. Bei uns gibt es den schönen Slogan: Arbeiten in Weyermann®, aber auch Arbeiten an Weyermann®. Und das gilt für uns alle! Und natürlich heißt unser Firmenslogan: Sich regen bringt Segen!
BAMBERGER: Wie und wann hat das Machen bei Ihnen angefangen?
Sabine Weyermann: Schon in jungen Jahren habe ich meine Ideen tatkräftig umgesetzt. Ich bin geprägt von einer rührigen Unternehmerfamilie, in die ich hineingeboren bin. Ich habe es mir selbst zum Ziel gesetzt, das Familienunternehmen erfolgreich in die nächste Generation zu führen. Das ist mir, zusammen mit meinem Mann, ebenfalls ein studierter Dipl.-Ing. von der renommierten Braueruniversität Weihenstephan, erfolgreich gelungen. Wir haben die Mitarbeiterzahl verzehnfacht, auf jetzt 260. Und damit natürlich auch Umsatz und Gewinn. Und unser denkmalgeschütztes Gebäude steht deshalb so schön da, weil wir kontinuierlich am äußeren Erscheinungsbild arbeiten. Und innen sowieso!
BAMBERGER: Ist Bamberg aus Ihrer Sicht ein idealer Standort zum Machen?
Sabine Weyermann: Ja, ich liebe Bamberg als Standort. Alles dreht sich hier ums Bier. Wir sind eingebunden in eine wunderbare Braugerstenregion. Von der Stadtverwaltung erhalten wir Unterstützung in all unseren Anfragen – und nicht zuletzt sind wir für viele Bamberger eine konstante Säule. Für alle unsere internationalen Kunden bietet sich das Weltkulturerbe Bamberg als unvergessliche Kulisse an!
BAMBERGER: Und was würden Sie sich in Ihrer Heimatstadt wünschen, damit das Machen noch mehr Spaß machen würde?
Sabine Weyermann: Mir macht das Arbeiten in Bamberg viel Spaß. Ich habe alles da, was man braucht: eine fleißige Stadtverwaltung, eine gute Stadtspitze und wichtig: arbeitsfreudige, hochmotivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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