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Ein Leuchtturmprojekt für Bayerns Energiewende
Zwischen Ludwigsstadt, Steinbach am Wald und Tettau wächst eines der bedeutendsten Energieprojekte Bayerns heran: der Windpark am Rennsteig, geplant und realisiert von der Projektentwicklungsgesellschaft CPC Germania GmbH & Co. KG. Das Projekt zählt schon heute zu den ambitioniertesten Windkraft vorhaben im Freistaat – und es genießt breite Unterstützung in der Region. „85 Prozent der Befragten haben sich in der Bürgerbefragung 2022 für den Windpark ausgesprochen. Mit seiner energiepolitischen Bedeutung, seinen innovativen Ansätzen und seiner regionalen Verankerung kann der Windpark ein Vorzeigeprojekt werden“, sagt Ludwigsstadts Bürgermeister Timo Ehrhardt.
Das Projekt: Windkraft auf dem Höhenzug des Rennsteigs
Der Windpark entsteht im Herzen des Frankenwalds, strategisch günstig und windstark gelegen. Er umfasst 15 Windenergieanlagen des Typs E-175 E2 vom Hersteller ENERCON.
„Mit einer Gesamtleistung von 105 MW und einem erwarteten Jahresertrag von über 300.000 MWh/a wird der Windpark künftig eine Strommenge produzieren, die dem Bedarf von rund 75.000 Vier- Personen-Haushalten entspricht“, rechnet Gerd Ketelhake, Projektleiter der CPC vor. Diese Menge an regional erzeugtem Strom kann natürlich auch der Versorgung von Industrie- und Gewerbe dienen. Diese Dimension macht ihn zu einem der effektivsten und effizientesten Windenergieprojekte in Bayern.

Realisiert wird der Windpark am Rennsteig von der CPC Germania. Sie ist ein seit 1993 im Windenergiemarkt etablierter und erfahrener Projektentwickler in der deutschen Windenergiebranche. Das Familienunternehmen hat bereits rund 1000 MW an Wind- und Solarleistung realisiert. Mit breiter Expertise und regionalen Partnern begleitet CPC Germania Großprojekte wie den Windpark am Rennsteig von der Planung bis zum Betrieb.
Ökologische Einordnung
Der Windpark am Rennsteig entsteht auf geschädigten Waldflächen des Frankenwaldes, die durch Dürre und Borkenkäfer stark beeinträchtigt wurden. „Solche vorgeschädigten Fichten- und Kiefernforste eignen sich besonders für die Windenergienutzung, da Eingriffe hier deutlich geringere ökologische Auswirkungen haben als in intakten Beständen“, erklärt Ketelhake.

Die Flächenentgelte unterstützen den Wiederaufbau stabiler, vielfältiger Wälder. Die Planung wird von umfassenden Umweltgutachten begleitet, um Eingriffe zu vermeiden, zu minimieren oder auszugleichen. Bestehende forstliche Wege werden genutzt oder maßvoll ausgebaut, wodurch Synergien mit der Waldwirtschaft entstehen. „Wir verbinden für die Nutzung dieser Flächen Naturschutz, Wiederbewaldung und regionale Energieziele – ein Beispiel dafür, wie ökologische und ökonomische Interessen sinnvoll zusammenwirken“, sagt Bürgermeister Ehrhardt.
Schlüsselfaktor für regionale Akzeptanz und Wertschöpfung
Die kommunale Beteiligung am Windpark am Rennsteig war von Beginn an zentral. Die Kommunen Ludwigsstadt, Steinbach am Wald und Tettau wurden früh in die Projektentwicklung eingebunden – ein transparenter Prozess, der zur hohen Akzeptanz beitrug. Dass die drei Kommunen künftig vier der 15 Windenergieanlagen als Windpark fränkischer Rennsteig GmbH & Co. KG selbst betreiben, ist das Ergebnis dieses langfristigen kooperativen Vorgehens. „Die direkte Teilhabe stärkt unsere kommunalen Haushalte und fördert die Identifikation der Bevölkerung mit dem Projekt“, so Ehrhardt. Zusätzliche Einnahmen entstehen über die Kommunalabgabe nach § 6 EEG sowie durch Pachtzahlungen an die überwiegend forstwirtschaftlichen Grundeigentümer. Damit entsteht spürbare regionale Wertschöpfung.
Die vier künftig kommunalen Windkraft anlagen werden in der Windpark GmbH gebündelt. Geschäftsführer sind Timo Ehrhardt sowie seine Bürgermeisterkollegen aus Steinbach und Tettau, Thomas Löffler und Peter Ebertsch.

Die Entwicklung eines Windenergieprojekts ist komplex, vielschichtig und beansprucht fünf bis acht Jahre. „Sämtliche Vorbereitungen sind gemacht und die Bedingungen erfüllt. Jetzt beginnt die Bauphase“, erklärt Projektleiter Ketelhake. Nach Jahren intensiver Planung wird die Energiewende vor Ort nun real erfahrbar.
Im März 2026 wurde mit der Fundamenterrichtung der Baubeginn eingeläutet. Bis Juli erfolgt die Lieferung und Montage der Turmelemente. Ab November folgen Gondeln, Generatoren und Rotorblätter durch eindrucksvolle Großkomponenten- und Schwerlasttransporte. Vom März bis Sommer 2027 erfolgt die Montage der Anlagen. Die Inbetriebnahme ist im Herbst 2027 geplant.
Projekt für die Region und für Generationen
Der Windpark am Rennsteig ist mehr als ein technisches Großprojekt. Er ist ein Gemeinschaftswerk mit den Kommunen, den Bürgern, lokalen Dienstleistern, beteiligten Behörden und finanzierenden Einrichtungen.
Die erfolgreiche Projektumsetzung schafft langfristige Einnahmen für Gemeinden und Grundstückseigentümer, sorgt für unabhängige Energieversorgung mit sauberem Strom und ist ein sichtbares Zeichen für die Energiewende in Bayern.


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