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14 Jahre, also über 5.000 Tage, war der Michelsberg für viele Bamberger vor allem eines: eine riesige Baustelle. Im Mai 2026 dann der große Moment: Nach Glockenweihe, festlichem Geläut und tausenden Arbeitsstunden von Experten und Handwerkern aus aller Welt wurde „Der Michelsberg“, wie die Bamberger die ehemalige Klosterkirche nennen, mit einem von Erzbischof Herwig Gössl zelebrierten Festgottesdienst wiedereröffnet: Ein Moment, der alle Gäste tief bewegte.
Jede der insgesamt 2787 Orgelpfeifen wurde fachkundig saniert. (Titelbild)

Der weltberühmte Himmelsgarten mit seinen 585 Pflanzen – bei der Sanierung wurden sieben neue Gemälde entdeckt – strahlt von der Decke.

Für den goldenen Glanz der Kunstwerke wurden 1,1 Kilogramm Blattgold aufgetragen. 16.000 Plättchen im Format 8 x 8 cm. Die vergoldete Fläche belief sich am Ende der Sanierungsarbeiten auf 140 m2. Die Stärke des Blattgolds liegt übrigens bei 100-110 Nanometern.

Bevor die Sanierung gestartet werden konnte, wurde die ehemalige Klosterkirche in 3D erfasst: Mit rund 140.000 Einzelfotos und mehr als 1000 Einzelscans.



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