Galerie: Mathias Börner

Die eigene künstlerische Praxis war für seine Tätigkeit als Kunstpädagoge immer eine förderliche Ergänzung zum Unterricht und gleichzeitig ein wichtiger Ausgleich zum Lehrberuf. Seit 2022 arbeitet der gebürtige Coburger in einem schönen Atelier der Kulturfabrik Cortendorf.

Über seine Kunst sagt er: „Malerei ist für mich ein Medium, mit dem ich Wirklichkeiten meiner Innenwelt auf die Leinwand projizieren kann. So können Bildwelten entstehen, abstrakt oder gegenständlich, die durch ihre Qualitäten, den bildnerischen Mitteln, mit mir kommunizieren. Sie setzen einen Prozess in Gang, der über Jahre dauern kann, bis sich eine klare Botschaft herauskristallisiert und innere Anteile meiner selbst offenbart. Ziel ist es, diese unterschiedlichen, oft gegensätzlichen Anteile bildnerisch in einen Dialog zu führen, der sie zu ihrer höchsten Wirkkraft steigert. Beispielsweise entwickelten sich zwischen dem Fließenden und dem Begrenzenden Kompositionen, die diese Qualitäten vielfältig zusammenwirken lassen. Zu guter Letzt habe ich Abstraktion und Figuration in einem Bild zusammengeführt, was unserer Wahrnehmung Anlass gibt, beide Wirklichkeiten neu zu interpretieren.“

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