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„Eines der famosesten Romandebüts der vergangenen Jahre. Die Dialoge funkeln vor Sprachwitz. Ein literarisches Wunder.“ (Thea Dorn im Literarischen Quartett) Manche Bücher treffen einen Nerv, und „Verlorene Schäfchen“ trifft gleich mehrere. Mit ihrem gefeierten Debütroman legt die amerikanische Autorin Madeline Cash ein schonungsloses, dabei überaus komisches Porträt einer Familie in der Krise vor.
Äußerlich könnte die Familie Flynn aus der Vorstadt ein Muster ohne Tadel sein: Vater, Mutter, drei Töchter, sonntags Kirchgang. Doch die Flynns sind längst aus dem Tritt geraten. Als Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschließt, eine „offene Ehe“ zu führen, zieht Vater Bud vom Haus in sein Auto. Als er auch seinen Job zu verlieren droht, schließt er sich auf Drängen seines Chefs der Selbsthilfegruppe „Verlorene Schäfchen“ an, die in seiner Kirche von Miss Winkle, einem engagierten Gemeindemitglied, angeboten wird. Zu seiner eigenen Überraschung tun ihm die regelmäßigen Treffen der Gruppe gut.
Die drei Töchter navigieren auf eigene Faust durch das Familienchaos: Die jüngste, Harper, ist 12 und hochintelligent. Sie ist der einzige Mensch im Haus, der tatsächlich weiß, wie man einen Computer bedient, und liest – natürlich – die privaten E-Mails der anderen mit, wodurch sie bestens im Bilde ist. Louise, die mittlere, ist 15 und die unscheinbarste der drei. In einem Chatroom lernt sie einen Fundamentalisten kennen, was ihr am Ende Ärger mit dem FBI bescheren wird. Die älteste ist Abigail, 17. Sie ist mit Wes liiert, einem Ex-Soldaten, der im Sicherheitsdienst des zwielichtigen Milliardärs Paul Alabaster arbeitet.
Auch Familienvater Bud arbeitet in einem der Unternehmen Alabasters, und als er – eigentlich ist es die jüngste Tochter Harper – auf Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung stößt, nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung …
Madeline Cash beschreibt diese sich in Auflösung befindliche Familie mit einer Lakonie, die ebenso trocken wie treffsicher ist – bissig, witzig, respektlos und selbstbewusst. Die Figuren kreisen umeinander, berühren sich – und lösen sich wieder. Sie sind aufeinander angewiesen und leben gleichzeitig aneinander vorbei. „Verlorene Schäfchen“ ist aktueller Gesellschaftsroman, skurriler Krimi und warmherzige Tragikomödie zugleich. Eine wilde, witzige und originelle Geschichte mit großartigen Dialogen. Einfach ein großes Lesevergnügen!
INHALTSANGABE „VERLORENE SCHÄFCHEN“
Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt- Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander. Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen …
MADELINE CASH
Madeline Cash wurde 1996 in Kalifornien geboren. Sie hat das Online-Magazin Forever Mag mitgegründet und den Kurzgeschichtenband „Earth Angel“ veröffentlicht. „Verlorene Schäfchen“ ist ihr vielbeachteter Debütroman, der in den USA und Großbritannien von Kritiker*innen wie Leser*innen gefeiert wurde und auf der Sunday Times Bestseller-Liste stand. Cash lebt derzeit in London.


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