Coburger Meilensteine: Zimmergäste-Podcast

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ERSTE FOLGE VOM PODCAST „ZIMMERGÄSTE – MARKUS ZIMMER VOM GOLDENEN KREUZ IM GESPRÄCH MIT SEINEN GÄSTEN“ MIT PAUL HELLER, DER NÄCHSTEN GENERATION DER GLASEREI UND GALERIE SPÄTH.

Markus: Hallo und herzlich willkommen zum ersten Podcast Zimmergäste im Goldenen Kreuz Paul Heller von der Galerie und Glaserei Späth. Paul, was ist deine Aufgabe hier in der Stadt?

Paul: Also, ich bin 32 Jahre jung, und übernehme die Firma Glaserei und Galerie Späth hier in Coburg. Es ist quasi ein Generationenwechsel, auf den ich mich sehr freue. Und neue Aufgaben, neue Herausforderungen, ich freue mich drauf.

Markus: Was hast du vorher gemacht, wo warst du unterwegs?

Paul: Ich hatte mal ein Gastspiel in Würzburg, hab dort drei Jahre als Projektleiter gelernt und gearbeitet in einer großen Firma. Und davor habe ich meinen Glasbautechniker gemacht in der Nähe von Passau. Gelernt habe ich vor zehn Jahren in Dieburg bei Darmstadt in der Nähe, also in Südhessen. Und habe dort meine Erfahrungen sammeln dürfen. Und bin seit fünf Jahren wieder zurück. Und die Eindrücke, die man so über die letzten zehn Jahre dann gesammelt hat, die prägen einen.

Markus: Ja, jetzt übernimmst du natürlich die Firma von deinen Eltern, also einmal die Glaserei Späth und einmal die Galerie Späth. Wo sind da so eure Schwerpunkte?

Paul: Genau, ja, grundsätzlich, mein Vater hat die Firma vor 30 Jahren, 32 Jahren gegründet. Hat angefangen mit Altbausanierungen, Fensterrestaurationen und so weiter. Dann hat sich da draus Fensterbau entwickelt und ich habe quasi in den letzten zehn Jahren Glasbau gelernt. Das heißt, Fassade, Treppengeländer, Bürotrennwände und all das, was man sich mit Glas, Flachglas wohlgemerkt, keine Hohlkörper, vorstellen kann.

Markus: Und Eure Zukunft ? Dein Ziel ist es, den Glasbau weiter nach vornezubringen und mit der Galerie renommierte Künstler nach Coburg zu holen.

Paul: Ja genau, also grundsätzlich ist immer das Thema, wo will man hin, was hat man gelernt. Natürlich ist es auch das Ziel, aus einem kleinen Betrieb einen Vorzeigebetrieb zu machen, zu entwickeln mit neuen Ideen. Strukturen vielleicht auch aufzubrechen, die nicht mitentwickelt wurden, weil die Entwicklungen der Industrie ziemlich schnell gehen und das Handwerk immer mit einem Bein dahinter hängt.

Markus: Das ist ja bei uns so ähnlich in der Gastro. Du musst dich immer wieder ein bisschen neu erfi nden, freilich die alten Klassiker kochen. Aber für uns ist es genauso: Auf Messe, auf Weiterbildungen gehen und schauen, wie geht es weiter mit uns.

Markus: Paul, mal ganz schnell fünf Fragen, kurze Antwort, knappe Antwort. Kaffee oder Tee?

Paul: Kaffee.

Markus: Frühaufsteher oder Nachtmensch?

Paul: Nachtmensch.

Markus: Meer oder Berge?

Paul: Berge.

Markus: Süß oder salzig?

Paul: Salzig.

Markus: Und jetzt in drei Worten, wie würdest du dich beschreiben?

Paul: Offen, kommunikativ, sportlich. Sportlich, weil ich jeden Dienstag noch mit meinen alten Lehrern zusammen Volleyball spielen darf, Fußball spielen darf, im Sommer Paddel spiele und im Winter regelmäßig Ski fahre.

Markus: Nicht schlecht und das noch als Selbstständiger nebenbei doch auf die Reihe zu kriegen, alle Achtung.

Paul: Ja, der Sport ist auch gut für den Geist und das ist eine gute Abwechslung mal zum Alltag, dass man mal rauskommt.

Markus: Genau, ich glaube das braucht jeder, wenn er in seinem Job sehr eingespannt ist, irgendwo einen Ausgleich. Ich baue meine Eisenbahn daheim auf und lasse dann meine Piko-Züge fahren. Paul, über was wollen wir reden? Reden wir über die Events in der Stadt oder reden wir über schöne Plätze in der Stadt?

Paul: Ich würde mich für die Events entscheiden heute.