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EBSC – Methode zur emotionsbasierten Selbstkompetenz
Kennen Sie die 50-Sekunden-Dusch-Meditation? Wahrscheinlich eher nicht. Dabei kann dieses einfach in den Alltag zu integrierende Ritual auch Ihr Leben nachhaltig verändern. Probieren Sie es doch einfach einmal aus. Beim nächsten Duschen stellen Sie sich folgende fünf Fragen: Was sehe ich? Was rieche ich? Was fühle ich? Was höre ich? Was schmecke ich? Jeweils 10 Sekunden Konzentration auf einen Punkt. „Das schärft die Sinne,“ erklärt Arne Salig, der gemeinsam mit seiner Frau Susanne eine Methode zur Emotionsbasierten Selbstkompetenz (EBSC) entwickelt hat. „Und man verlässt die Dusche viel entspannter“, ergänzt Susanne Salig mit einem Lächeln.
Im persönlichen Gespräch mit den Gesundheits- und Motivationsexperten wird schnell deutlich, dass EBSC nicht aus einer Laune am Reißbrett entwickelt wurde, sondern auf jahrelanger psychologischer Arbeit mit Menschen in Krisen, Veränderungsprozessen und persönlichen Herausforderungen basiert.
EBSC entstand im Psychologischen Dienst zweier Kliniken und wurde dort im direkten Kontakt mit Menschen angewendet, weiterentwickelt, ständig verfeinert und an aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen unserer Gesellschaft angepasst. Die Ergebnisse sind praxisnah und wissenschaftlich fundiert – entwickelt, um echte Veränderung im Alltag möglich zu machen. Und das rund um den Globus.
In der täglichen Praxisarbeit in Bischberg setzen Susanne und Arne Salig unterschiedliche Schwerpunkte. Während sich die Heilpraktikerin für Psychotherapie, Hypnose- und EMDR-Therapeutin ausschließlich um weibliche Klienten kümmert, widmet sich der psychologische Berater Arne Salig vor allem dem Training und die Ausbildung internationaler Unternehmen.
Wobei drei Ausbildungsprogramme im Mittelpunkt stehen: Die medizinische Schulung und Fortbildung von Experten, Beratung und Training von Multiplikatoren und die Organisationsentwicklung und das Management von nachhaltig orientierten Unternehmen.
GANZHEITLICHE SICHTWEISE
Die EBSC-Methode hat ihren Ursprung in der täglichen Arbeit mit Menschen in Krisen- und Extremsituationen. Beim Kennenlernen habe er gerne die Frage gestellt, welche fünf Aspekte der jeweilige Gesprächspartner besonders an sich schätze. Und schnell sei aufgefallen, dass jeder wusste, was er nicht an sich mag, aber sich mit dem Formulieren des Positiven unwahrscheinlich schwergetan hat.
Eine einfache Grafik veranschaulicht genau diese Thematik: Ein skizziertes Haus, als Fundament die Selbstwahrnehmung, als Dach das Selbstwertgefühl. Getragen von drei Säulen: Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge und Selbstverantwortung. „Nur mit einer ganzheitlichen Sichtweise auf die Person lassen sich Probleme und Herausforderungen dauerhaft angehen und lösen“, wissen Susanne und Arne Salig. Leider hätten wir verlernt, auf die Signale unserer Körper zu hören. Dieser sende unserem Gehirn andauernd Impulse – gut oder schlecht – aber wir ignorierten diese nur allzu gerne. Dabei sei Selbstfürsorge sehr individuell und enorm wichtig für unser Wohlbefinden.
„Wer unter ADHS leidet wird nicht glücklich, wenn er jeden Tag meditiert“, bringt es Arne Salig anschaulich auf den Punkt.
Ähnliches gilt für das „Liebe-Angst-Modell“. Warum tun wir etwas? Privat oder beruflich? Sind wir motiviert, weil wir aus unserem Innersten heraus etwas Gutes, Positives und Logisches umsetzen möchten? Oder stehen wir so unter Druck von außen, hoffen nichts falsch zu machen und befürchten negative Konsequenzen, sofern wir anders handeln würden?
Viele Menschen versuchten, ihr Leben aufgrund von Trends oder gesellschaftlichen Entwicklungen zu verändern, ohne ihre eigenen, inneren Muster wirklich zu verstehen. Emotionsbasierte Selbstkompetenz helfe dabei, Gefühle nicht länger als Problem zu sehen – sondern als Schlüssel für eine echte Veränderung.
WISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN
Wie gelingt es aber, auch in belastenden Situationen handlungsfähig zu bleiben, Konflikte konstruktiv zu lösen und gleichzeitig mit den eigenen Ressourcen achtsam umzugehen? Das ist die entscheidende Frage, mit der sich Susanne und Arne Salig tagtäglich beschäftigen. EBSC versteht sich nicht als starres Konzept, sondern als praxisorientierte Methode mit wissenschaftlichem Anspruch.
Mehr als 80 spezifische Interventionen ermöglichen eine individuelle Anwendung – sowohl in der Psychotherapie und Beratung als auch in der Prävention, im Coaching oder in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Die wissenschaftliche Grundlage wird durch ein im Shaker Verlag erschienenes Fachbuch dokumentiert, das die theoretischen Hintergründe, die Methodik sowie erste Anwendungsfelder umfassend beschreibt.
Auch international wächst das Interesse an diesem Ansatz kontinuierlich. Kooperationen mit Fachleuten und Institutionen unter anderem im Oman und in weiteren Ländern zeigen, dass emotionale Selbstkompetenz kulturübergreifend als zentrale Zukunftskompetenz verstanden wird.
Gleichzeitig lädt Arne Salig Universitäten und Forschungseinrichtungen ausdrücklich dazu ein, die Wirksamkeit von EBSC in klinischen Studien und wissenschaftlichen Projekten weiter zu untersuchen. Dieser offene Forschungsansatz unterstreicht den Anspruch, die Methode kontinuierlich evidenzbasiert weiterzuentwickeln.
EMOTIONALE GESUNDHEIT
Die gesellschaftliche Bedeutung des EBSC-Models reicht inzwischen weit über therapeutische Anwendungen hinaus. Psychische Belastungen, chronischer Stress und Burnout nehmen weltweit zu. Gleichzeitig verändern Digitalisierung, wirtschaftlicher Druck und gesellschaftliche Krisen die Anforderungen an den Einzelnen ebenso wie an Unternehmen. Emotionale Gesundheit wird zunehmend zu einem entscheidenden Faktor für Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und soziale Stabilität.
„Unternehmen profitieren von einer Kultur, in der Menschen Wertschätzung erfahren und ihre emotionalen Ressourcen stärken können“, ist Arne Salig überzeugt. Mitarbeitende, die ihre Gefühle bewusst wahrnehmen, Verantwortung für sich übernehmen und ihre Grenzen kennen, arbeiten langfristig gesünder, kreativer und resilienter. Da gebe es keinen Zweifel, so Salig.
Wertschätzende Führung, eine offene Kommunikationskultur und präventive Gesundheitsangebote förderten nicht nur Motivation und Bindung ans Unternehmen, sondern wirken sich nachweislich positiv auf Zusammenarbeit, Innovationskraft und wirtschaftlichen Erfolg aus. EBSC setzt genau an diesem Punkt an. Die Methode vermittelt keine kurzfristigen Motivationstechniken, sondern unterstützt Menschen dabei, ihre innere Stabilität nachhaltig zu entwickeln.
Denn wer sich selbst besser versteht, kann auch anderen mit mehr Empathie begegnen, Konflikte konstruktiver lösen und verantwortungsvoller handeln.
Die Visionen von Susanne und Arne Salig gehen deshalb weit über ihre therapeutische Arbeit hinaus. Sie sehen emotionale Selbstkompetenz als eine grundlegende Zukunftskompetenz – für Einzelpersonen, Organisationen und die Gesellschaft insgesamt.

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