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125 Jahre Coburger Hütte und 90 Jahre Breitenkopfhütte
Fotostrecke von Julian Barthel, Philipp Probst und Tobias Zwiener
Das Zugspitzmassiv immer im Blick: Die Coburger Hütte der Sektion Coburg des Deutschen Alpenvereins thront majestätisch auf knapp 2000 Metern Höhe. Die heute modern ausgestattete große Schutzhütte mit vielen Schlafplätzen in Mehrbettzimmern und Bettenlagern, sanitären Einrichtungen, Strom über Solarpanels und einer leistungsfähigen Gastronomie geht auf das Jahr 1901 zurück. Seither liegt der höchste Punkt Coburgs hier in der Mieminger Kette bei Ehrwald in Tirol. Grund genug für ein feierliches Festwochenende zum 125-jährigen Bestehen im September dieses Jahres.

Abenteuer pur: Zwei bis drei Stunden Fußmarsch führen von der Coburger Hütte zur kleinen Breitenkopfhütte, die ebenfalls von der Sektion Coburg des Deutschen Alpenvereins betreut wird. Bei ihr handelt es sich um eine reine Selbstversorgerhütte. Auch sie feierte in diesem Jahr ein Jubiläum – 90 Jahre. So nahmen besonders wanderfreudige Coburgerinnen und Coburger und viele Freunde aus Tirol den Weg auf sich, um der Hütte zu Ehren ihres Festtags einen Besuch abzustatten.

Zeugnisse der Vergangenheit: Besonders interessant ist auch die Vorgeschichte der Breitenkopfhütte. Lange bevor hier Bergsteiger und Wanderer einkehrten, nutzten Bergleute diesen Ort. Bis 1913 wurde hier Erz abgebaut. Aus dieser Zeit stammt ein alter Stollen, der eigens zum Jubiläum besonders illuminiert worden ist. Und die Hütte selbst geht auf die alte Unterkunft der Bergleute zurück.

Urgestein: Stellvertretend für die drei Ehrenmitglieder des Alpenvereins Coburg erzählte Horst Fischer aus seinen Erinnerungen.

Bergpredigt mal anders: Hedi Porsch, Pfarrerin der Heiligkreuzkirche in Coburg, bei ihrem Festgottesdienst in luftigen Höhen.

Dank für 35 Jahre: Jürgen Schranz (rechts) von der Hüttenfamilie Schranz, die die Coburger Hütte seit über 3 Jahrzehnten bewirtschaftet.

Dank an den Hüttenwart: Ralph Ströhla (links) bekam für viele Jahre Verantwortung für die Coburger Hütte ein großes Dankeschön vom Alpenvereins-Vorsitzenden Thomas Engel.

Hoher Besuch: Der Präsident der Hütten- und Wegeabteilung des Deutschen Alpenvereins Ludwig Wucherpfennig war eigens aufgestiegen, um seine Glückwünsche von der Verbandsspitze zu übermitteln.

Gruß aus Coburg: Andreas Engel, Präsident der IHK zu Coburg, überbrachte aus Coburg Glückwünsche an den im wahrsten Sinne höchsten Wirtschaftsstandort der Vestestadt.


Ohne sie geht nichts: Ehrenamtler wie hier das Coburger Hütten- und Wegeteam sorgen jahrein jahraus dafür, dass die Hütte gut und sicher erreichbar ist.

Pioniere: Die Coburger Hütte 1901 mit ihren Gründervätern

Ralf Faas aus Coburg an der Gitarre machte Stimmung bis in den späten Abend.

Problem Overtourismus: Bis zu 2000 Gäste am Tag strömen mittlerweile auf die Coburger Hütte – darunter viele Influencer.

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