
Der Wirtschaftsclub Bamberg (WCB) informiert
Was kürzlich abging
Kicken für den guten Zweck
Als sich Sport-Legenden, Bambergs Kommunalpolitik und tausend Fans am 22. August im Fuchs-Park-Stadion trafen, ging es um mehr als Tore: Am Ende gab es eine Spende von rund 25.000 Euro für die Aktion Sternstunden des Bayerischen Rundfunks. Schon Stunden vor dem Anstoß war rund um das Fuchs-Park-Stadion einiges los: Kinder tobten bei den Mitmachaktionen der Schulhaus Holding GmbH, zwei Inklusionsmannschaften eröffneten den Nachmittag mit einem Spiel, und die Band Tabasco sorgte für Stimmung. Auf den Rängen verfolgten rund 1.000 Zuschauende, wie die Traditionself des FC Eintracht Bamberg auf den prominent besetzten FC Sternstunden traf – mit dabei unter anderem Olympiasieger Sven Hannawald, Ex-Nationalspieler Stefan Kießling sowie die früheren Basketball-Profis Steffen Hamann und Carsten Tadda, auf deren Initiative die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Wolfgang Heyder und Sascha Dorsch zurückgeht, beide Vorstandsmitglieder des Wirtschaftsclub Bamberg.

„Bei diesem Spiel ist nicht das Ergebnis der Star, sondern der gute Zweck!“, so Heyder. Und es kam einiges zusammen: Am Ende setzte sich die Traditionself des FC Eintracht mit 9:6 durch – Oberbürgermeister Sebastian Niedermaier und Landrat Johannes Maciejonczyk spendeten 200 Euro pro Tor, was dann noch einmal 3.000 Euro bedeutete. „Mir war es ein besonderes Anliegen, viel Geld für Kinder und Familien in Not zusammenzuspielen und ich denke, das Ziel haben wir geschafft“, so Hamann. Von den insgesamt 25.000 Euro stammte der Großteil aus Ticketverkauf, Spenden und Sponsoring durch die vielen Unternehmen aus der Region. Den Rest rundete der Bamberger Unternehmer Uli Minges großzügig auf.
Wirtschaftsclub auf der Sandkerwa
Rund 40 Mitglieder des Wirtschaftsclub Bamberg haben am Sandkerwa-Montag gemeinsam einen wunderbaren Abend auf dem Lions Deck verbracht. Bei leckerem Essen, vielen guten Gesprächen und einer lockeren, geselligen Atmosphäre wurde gelacht, genetzwerkt und die besondere Stimmung der Sandkerwa genossen.
Die gehen mit — Mitglieder im Kurzportrait
Olaf Oestmann
Olaf Oestmann ist Geschäftsführer des Ingenieurbüros Hofmann mit Hauptsitz in Bamberg, 13 Standorten in Franken und der Oberpfalz und knapp 120 Mitarbeitern. Was ihn antreibt? Die Lust, etwas zu wagen, Chancen zu ergreifen und ein Unternehmen weiterzuentwickeln. Dabei steht für ihn der Kunde im Mittelpunkt: Als Komplettanbieter im automobilen Umfeld verbindet Hofmann kurze Hierarchien und schnelle Entscheidungen mit einem umfassenden Dienstleistungsportfolio – von Haupt- und Abgasuntersuchungen über Unfall- und Schadengutachten bis zur Arbeits- und Betriebssicherheit.
Auch beim WCB schätzt Oestmann die Mischung aus geschäftlichem Austausch, persönlichen Kontakten und geselligem Miteinander. Sein Netzwerk soll vor allem eines leisten: zu wissen, wen man ansprechen kann – und Geschäftspartner möglichst persönlich zu kennen. Mit Bamberg verbindet den gebürtigen Hamburger die Lebendigkeit einer „großen Stadt, nur etwas kleiner“. Für die Region engagiert sich sein Unternehmen mit Spenden und Sponsoring für soziale Projekte und Sportvereine. Sein unternehmerischer Leitsatz: „Mit 80 Prozent Sicherheit starten. Nicht auf 100 Prozent warten.“
Marco Di Filippo
Marco Di Filippo ist Mitgründer der whitelisthackers GmbH und beschäftigt sich mit einer Frage, die für Unternehmen längst existenziell ist: Wie lassen sich digitale Systeme und Menschen wirksam vor Cyberangriffen schützen? Was Di Filippo dabei besonders wichtig ist: IT-Sicherheit darf keine abstrakte Angelegenheit bleiben. „Wir wollen keine Angst vor Cyberangriffen erzeugen, sondern Risiken realistisch erlebbar machen“, sagt er. Denn Sicherheit beginnt dort, wo Menschen verstehen, warum sie wichtig ist.
Auch sein Engagement im Wirtschaftsclub Bamberg (WCB) folgt diesem Gedanken. Unternehmertum lebt für ihn vom Austausch unterschiedlicher Perspektiven. Besonders schätzt er beim WCB die persönlichen Kontakte und den unkomplizierten Dialog: Ein gutes Netzwerk besteht für ihn aus Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung.
Seiner Heimat Bamberg fühlt sich der Unternehmer besonders verbunden. Er bezeichnet seine Lieblingsstadt als einen Ort, an dem sich nach jeder Reise sofort ein Gefühl von Heimat einstellt. Mit seinem Wissen engagiert er sich auch regional, etwa mit Vorträgen zu Cybercrime, KI und Deepfakes. Mit „Deutschlands Bester Hacker“ gründete er zudem eine gemeinnützige Organisation, die IT-begeisterte Menschen fördert.

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