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<item><title>Auf ein Wort #1</title><link>https://www.das-magazin.de/auf-ein-wort-1-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=auf-ein-wort-1-2</link>
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<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 07:10:33 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=22343</guid><description><![CDATA[<p>Auf (K)ein Wort Früher gab es den Stammtisch. Heute gibt es die Kommentarspalte. Wobei der Stammtisch einen entscheidenden Vorteil hatte: Wer Unsinn redete, konnte damit rechnen, dass ihm sofort jemand widersprach. Nicht anonym. Nicht unter einem Fantasienamen mit einem Katzenbildchen als Profilfoto. Sondern von Angesicht zu Angesicht. Man stritt. Und man versöhnte sich. Heute ist...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<h2>Auf (K)ein Wort</h2><p><strong>Früher gab es den Stammtisch. Heute gibt es die Kommentarspalte. Wobei der Stammtisch einen entscheidenden Vorteil hatte: Wer Unsinn redete, konnte damit rechnen, dass ihm sofort jemand widersprach. Nicht anonym. Nicht unter einem Fantasienamen mit einem Katzenbildchen als Profilfoto. Sondern von Angesicht zu Angesicht. Man stritt. Und man versöhnte sich.</strong></p><p>Heute ist der Stammtisch unendlich groß geworden. Millionen Menschen treffen sich dort – allerdings, ohne sich jemals begegnen zu müssen. Das verändert vieles. Der Bildschirm macht aus Nachbarn Fremde und aus Fremden Gegner. Die Hemmschwelle sinkt mit jeder getippten Zeile. Aus einem Satz wird ein Vorwurf. Aus Kritik eine Beleidigung. Aus einer Meinungsverschiedenheit eine Hasstirade.</p><p>Dabei beginnt das Drama oft erstaunlich harmlos. Die Stadt veröffentlicht ein Foto vom neu gestalteten Spielplatz. Früher hätte man vielleicht gesagt: &#8222;Schön geworden.&#8220; Oder: &#8222;Schade, dass die Schaukel fehlt.&#8220; Heute dauert es keine fünf Minuten, bis jemand erklärt, warum der Bürgermeister unfähig ist, die Verwaltung korrupt, die Steuern zu hoch und überhaupt alles ein Skandal sei.</p><p>Leben wir tatsächlich in einer Gesellschaft, die verlernt hat zu diskutieren und zu streiten? Oder haben einige von uns einfach vergessen, dass diese Beschimpfungen Menschen zutiefst verletzen können. Genau das geschieht. Wir sehen keine Gesichter mehr. Nur Nutzernamen. Keine Mimik. Keine Unsicherheit. Kein verletztes Schweigen. Wer seinem Gegenüber nicht in die Augen sehen muss, verliert erstaunlich schnell jeden Respekt.</p><p>Dass die Stadt Bamberg Mitte Juli ihre Kommentarfunktion in den sozialen Medien abgeschaltet hat, ist deshalb keine Kapitulation. Es ist ein Hilferuf. Wenn Behörden ihre Mitarbeitenden vor Bürgern schützen müssen, hat nicht die Demokratie versagt. Dann hat ein Teil unserer Kommunikationskultur kompletten Schiffbruch erlitten.</p><p>Natürlich wäre es schön, wenn künstliche Intelligenz jede Beleidigung erkennen, jeder Algorithmus Hass zuverlässig aussortieren und jede Plattform konsequent moderieren könnte. Aber selbst die beste Software wird niemals echten Anstand programmieren können. Anstand entsteht nämlich nicht in Serverzentren. Er entsteht am Esstisch. Im Elternhaus. Im Sportverein. In der Schule. Dort lernen Kinder – oder eben nicht –, dass man widersprechen kann, darf und sollte. Aber ohne zu verletzen. Dass Lautstärke niemals Argumente ersetzt. Und dass Respekt nichts kostet, aber unbezahlbar ist.</p><p>Vielleicht brauchen wir deshalb gar keine neuen Gesetze. Vielleicht brauchen wir nur eine alte Tugend zurück. Den Mut, vor dem Absenden eines Kommentars kurz innezuhalten. Nicht lange. Nur so lange, bis man sich eine einzige Frage beantwortet hat: Würde ich diesen Satz auch sagen, wenn mein Gegenüber gerade vor mir stünde? Wer ehrlich antwortet, wird vermutlich überraschend viele Kommentare niemals abschicken. Und das wäre kein Verlust. Es wäre ein Anfang.</p><p>The post <a
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<item><title>Galerie: Uwe Gaasch</title><link>https://www.das-magazin.de/galerie-uwe-gaasch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=galerie-uwe-gaasch</link>
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<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 14:47:35 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Leben]]></category>
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<content:encoded><![CDATA[<p>Architekturfotografie + Kunstfotografie = Fotokunst. Diese Gleichung findet sich auf der Webseite des Bamberger Architekturfotografen und Fotokünstlers Uwe Gaasch. Viele kennen den Mann mit der Schirmmütze von früher, als er noch als Frontmann der Kultformationen „Revolver“ und „Schweinsohrselection“ das Publikum in Tanzsälen rund um Bamberg begeisterte. Seine eigentliche Passion neben der Musik war aber schon immer die Fotografie. Seit mehr als 40 Jahren arbeitet Gaasch sehr erfolgreich als Architekturfotograf. „Meine Fotokunst basiert auf dieser Erfahrung“, erklärt Gaasch. In seinem künstlerischen Werk nehme er gerne Bezug auf die originalen Eindrücke und verarbeite diese in unterschiedlichen Werkreihen, so Gaasch. Neben der Schwarz-Weiß-Fotografie konzentriere er sich auf Details und hebe besondere Licht- und Farbschattierungen hervor. „Dies geht im Extrem bis zur PopArt“. Und digitale Kunst erwecke sein analoges Bildarchiv immer wieder zu neuem Leben. Gemäß dem Motto: „LINHOF meets LEICA ! „Als Architekturfotograf liebe ich es, die einzigartigen Formen und Strukturen an Gebäuden herauszustellen und dabei die Symbiose zwischen kraftvollem Ausdruck, innerer Ruhe und Fantasie zu erhalten.“ Kraft und Inspiration für seine Arbeit findet er in seiner geliebten Heimat Franken, auf Reisen mit seiner Frau, der Künstlerin Sabrina Catowiez, natürlich in der Musik und beim Fahren seiner „wahren Göttin“ &#8211; einem metallic-grünen Citroen DS 21, Baujahr 1970.</p><p><a
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<item><title>Monaco Franke #76</title><link>https://www.das-magazin.de/monaco-franke-76/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=monaco-franke-76</link>
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<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 08:45:15 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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<content:encoded><![CDATA[<article><h2>Sommer dahamm</h2><p><strong>„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?!“ Jahrelang haben wir uns diese Frage gestellt und den Refrain vom guten alten Rudi Carrell vor uns hingeträllert, wenn‘s im Juli wieder tagelang geregnet hat oder wir das Gartenfest im August wegen 15 Grad Außentemperatur nach innen verlegen mussten. Heuer ist es nun endlich mal anders, und doch stöhnen alle: „Wedder, die Hitz‘ is so brudaal, da kannst fei goar nimmer nausgeh‘! Also iech lass die Rollos runter und bleib dahaam!“</strong></p><p>Daheimbleiben findet der Monaco gar keine schlechte Idee. Jahrzehntelang wollten wir immer nur weg. Nach Mallorca, an die Adria oder nach Kroatien. Hauptsache Sonne. Jetzt haben wir zuhause Sonne. Und ein „All-inclusive-Paket“ gleich mit dabei! Mit einer Luftfeuchtigkeit, die uns dreimal täglich duschen und mindestens genauso häufig das T-Shirt wechseln lässt. Mit einer unbändigen Sehnsucht nach klimatisierten Räumen und mit der Erkenntnis, dass die Eisdiele um die Ecke die gleiche Anziehungskraft auf uns ausübt wie Grönland auf Donald Trump.</p><p>Nein, wir brauchen keine Fernreisen mehr, wir brauchen Fernbedienungen. Für die Raumklimageräte, die uns schnelle Abkühlung dank „Turbocool-Luftstrom“ versprechen, und für die Ventilatoren. Einen für jedes Zimmer und einen für die Balkonpflanzen, denen man nicht mehr nur gut zuredet, sondern dazu zärtlich anbläst, damit sie länger durchhalten und sich nicht hängen lassen. Quasi Viagra für die Pflänzla!</p><p>Die bisher höchste je gemessene Temperatur in Oberfranken liegt bei knapp unter 39 Grad Celsius, gemessen im Juli 2023. Bei der jüngsten historischen Rekord-Hitzewelle im Juni sprang das Thermometer fast genauso hoch; auf über 38 Grad. Da stellt sich dann schon die Frage: Warum überhaupt noch in die Türkei, nach Italien oder Spanien reisen? Sehen wir es doch mal so: Im August hat die Adria gefühlt Badewannentemperatur. Groß abkühlen ist da nicht. Do kann iech aa in unseren Dorfweiher springa und mich mit’m Gartenschlauch abspritzen. Und verzichten muss man auch bei einem Heimaturlaub auf nichts – auch nicht aufs Wellnessprogramm. Dazu gehört, morgens um sechs durchzulüften und stündlich die aktuelle Staffel des Wetterberichts zu verfolgen wie eine Netflix-Serie. „Und morgen dann, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, 39 Grad. Lokal 40.“ Lokal? Saach amoll, wo is’n dieses Lokal, und ham die aa Schaddenblädz?</p><p>Vielleicht gibt`s dort ja auch ein Eis und man kann den „Eisheiligen“ frönen, auch wenn sie hierzulande anders heißen als in mediterranen Gefilden: Langnese, Schöller und Mövenpick! Alternative: Erfrischungsstäbla essen! Überhaupt das Essen: Im Süden quält man sich mit Meeresfrüchten ab, deren anatomischer Aufbau mindestens ein Bachelor-Studium der Biologie erfordert, nur um am Ende festzustellen, dass man hauptsächlich Panzer und Fühler auf dem Teller hat. Und manchmal sogar Augen. Wenn die Gunga oder die Fraa dann soochd, „des konn ich ned essen, wenn mich des so o’schaut“, spätestens dann wünscht man sich die bewährte fränkische Brotzeit zurück. Gut, eine Bratwurst bei 38 Grad im Schatten erfordert eine gewisse Konstitution und ein robustes Herz-Kreislauf-System. Aber dafür weiß man, was man hat und die Verdauung läuft unter diesen Bedingungen ohnehin im Standby-Modus.</p><p>Der Freizeitwert ist sowieso enorm. Selbst bei Affenhitze. Die vielen Freibäder – so sie die Kommunen noch bezahlen können – laden ein zum Tête-à-tête auf der Liegewiese. Fast so eng an eng wie am Strand von Rimini, bloß dass alle a bisserla blasser aussehen. Hat sich aber nach eineinhalb Stunden in der prallen Sonne mit Lichtschutzfaktor 4-Sonnenmilch schnell erledigt! Oder man geht wandern. Am besten durch die fränkischen Wälder, die viel Schatten spenden oder noch besser auf einem der vielen Bierwanderwege in der Fränkischen Schweiz. Hier besteht auch keine Gefahr, dass man austrocknet! Einfach immer den Bierkrüüchla an den Baumstämmen folgen! Außerdem ist Bier bekanntlich eh viel verträglicher als des saure G‘söff, das man uns im Urlaub gern als Mords-Fetzn-Spezialität aufschwatzt. Sangria, Retsina, Valpolicella – naa, geh fei weiter mit dem Zeich!</p><p>Am Ende ist der Sommer dahaam vor allem eines: eine Lektion in Demut. Wir haben ihn gerufen, nun ist er da. Und wir ertragen ihn mit der uns eigenen, stillen Tapferkeit. Wir schwitzen, trinken a boar Seidla auf die Völkerverständigung und flüstern leise in die flirrende Nachmittagshitze: Rudi, alter Freund, wo immer du jetzt bist: Wir nehmen alles zurück. A bissla Regen wäre fei auch amool wieder ganz schee. Nur so für die Pflänzla.</p><p>Schätzla, schau wie iech schau!</p></article><p>The post <a
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</item>
<item><title>Buchempfehlung: Lucy Steeds – The Artist</title><link>https://www.das-magazin.de/buchempfehlung-lucy-steeds-the-artist/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=buchempfehlung-lucy-steeds-the-artist</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 08:19:45 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=22176</guid><description><![CDATA[<p>BUCHEMPFEHLUNG ULRIKE WEINBERGER VON DER BUCHHANDLUNG OSIANDER IN BAMBERG Immer wieder nehmen uns Romane mit in die Kunstwelt. Diesen Sommer begeistert „The Artist“ von Lucy Steeds. Nicht umsonst verbleibt der Titel dabei im englischen Neutrum, denn schon bald kommen mehrere Personen als Künstler in Frage. Wer also definiert Kunst, der Künstler oder der Betrachter? Lucy...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<h2>BUCHEMPFEHLUNG</h2><h3>ULRIKE WEINBERGER VON DER BUCHHANDLUNG OSIANDER IN BAMBERG</h3><p><strong>Immer wieder nehmen uns Romane mit in die Kunstwelt. Diesen Sommer begeistert „The Artist“ von Lucy Steeds. Nicht umsonst verbleibt der Titel dabei im englischen Neutrum, denn schon bald kommen mehrere Personen als Künstler in Frage. Wer also definiert Kunst, der Künstler oder der Betrachter?</strong></p><p>Lucy Steeds zeichnet in ihrem Debutroman „The Artist“ das Porträt eines fiktiven Künstlers. Joseph Adelaide macht sich hoffnungsvoll auf, um den berühmten Maler Edouard Tartuffe zu interviewen, über ihn zu berichten. Dieser lebt seit 30 Jahren unnahbar in einem abgeschiedenen Bauernhof in der Provence. Als Joseph dort eintrifft, darf er nur bleiben, wenn er dem großen Meister Modell sitzt. Joseph fügt sich und ist schnell fasziniert von Ettie, der Nichte des Malers. Sie ist seine Haushälterin, Assistentin, Köchin und Sekretärin. Wie ein Schatten huscht sie durch das Haus, erträgt schweigend die Schroffheiten ihres Onkels und hält doch alle Fäden in der Hand. Je mehr sich Joseph zu ihr hingezogen fühlt, desto öfter stellt sich ihm die Frage, was Ettie in diesem Haus hält.</p><p>Lucy Steeds schreibt farbig, plastisch, poetisch. Der Leser fühlt die flirrende Hitze des provenzalischen Sommers, sieht das in lebhaften Tönen beschriebene letzte Meisterwerk des Künstlers. Auch das Innenleben von Ettie und Joseph wird feinfühlig ausgelotet. Daneben weiß die Autorin Spannung aufzubauen. Was hält Ettie bei dem lieblosen Onkel? Wie kann es sein, dass Joseph sie dabei beobachtet, wie sie eines seiner Werke verbrennt, und es am nächsten Tag unversehrt auf der Staffelei steht? Wer tut hier was? Bis zum Schluss wird hier ein großartiger Bogen gespannt, der uns jedoch am Ende mit der Frage zurücklässt, was ist Kunst?</p><h3>INHALTSANGABE „THE ARTIST“</h3><p>Provence, um 1920. Venez. Kommen Sie. Mehr steht nicht in dem Brief. Und doch sieht sich Joseph Adelaide am Ziel seiner Träume: Er, ein noch völlig unbekannter Journalist, darf den weltberühmten Maler Édouard Tartuffe interviewen, der sich seit Jahren der Öffentlichkeit entzieht.</p><p>In dem abgelegenen Landhaus in der französischen Provinz erwartet Joseph dann allerdings eine Überraschung. Tartuffe weiß nichts von einer Einladung und doch kann Joseph bleiben. Er schreibt über den großen Maler, muss aber bald erkennen, dass nicht der »Meister des Lichts«, sondern Tartuffes Nichte das größere Rätsel darstellt. Langsam, Schicht für Schicht wie in einem Gemälde, wird er ihr Geheimnis ans Licht bringen.</p><h3>LUCY STEEDS</h3><p>hat nach ihrem Literaturstudium an der Universität Oxford in Frankreich und Singapur gelebt und pendelt derzeit zwischen London und Amsterdam. Als eines der meistgelobten Debüts des Jahres stand ›The Artist‹ 2025 auf der Longlist für den renommierten Women’s Prize for Fiction, wurde mit dem Waterstones Debut Fiction Prize ausgezeichnet und zum Waterstones Book of the Year gekürt. 2026 folgten Nominierungen für den British Book Award und den Walter Scott Prize for Historical Fiction. Seit seinem Erscheinen entfaltet der Roman eine stetig wachsende Anziehungskraft und erscheint demnächst in zweiundzwanzig weiteren Ländern.</p><p>The post <a
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</item>
<item><title>75 Jahre Bildungsarbeit</title><link>https://www.das-magazin.de/75-jahre-bildungsarbeit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=75-jahre-bildungsarbeit</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 08:18:18 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Leben]]></category>
<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=22173</guid><description><![CDATA[<p>Anzeige SCHLOSS SCHNEY WIRD NUR EINMAL 75: PARTY MIT DEN SILHOUETTES Die Franken-Akademie auf Schloss Schney wird 75 Jahre. Sie ist und bleibt ein Treffpunkt zwischen Kirche und Sportplatz, Bahnhof und ehemaligem Rathaus. Hier tagen und proben Sportler und Sänger, hier organisiert die Franken-Akademie seit 75 Jahren politische Bildung, hier feiern Familien und Vereine ihre...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anzeige</em></p><h2>SCHLOSS SCHNEY WIRD NUR EINMAL 75: PARTY MIT DEN SILHOUETTES</h2><p><strong>Die Franken-Akademie auf Schloss Schney wird 75 Jahre. Sie ist und bleibt ein Treffpunkt zwischen Kirche und Sportplatz, Bahnhof und ehemaligem Rathaus. Hier tagen und proben Sportler und Sänger, hier organisiert die Franken-Akademie seit 75 Jahren politische Bildung, hier feiern Familien und Vereine ihre Feste. Jetzt feiert die Akademie selbst ihren Geburtstag. Die große Feier rund um das barocke Schloss startet am 28. August um 18 Uhr. „Gemeinsam mit unseren Referentinnen und Referenten sowie unserem Vorsitzenden Oliver Jauernig werfen wir einen Blick auf die bewegte Geschichte und die Entwicklung unseres Hauses. Für den musikalischen Höhepunkt des Abends sorgen The Silhouettes. Die oberfränkische Kultband steht für Live-Musik vom Feinsten“, freut sich Geschäftsführer Dierk Hain auf die Party im Schlossgarten.</strong></p><p>Wer die Räumlichkeiten und das Programm kennenlernen möchte, kann bereits ab 16 Uhr an einer Führung durch das Haus teilnehmen. „Heute sind wir ein Bildungshaus, das für alle offen ist“, sagt Hain. Im vergangenen Jahr qualifizierten sich Hain, seine Mitarbeiter, das Haus und die Abläufe nach dem Qualitätsmanagement-Modell EFQM. „Für uns ist das eine wichtige Auszeichnung. Damit können wir seit diesem Jahr auch Bildungsurlaube anbieten“, so Hain.</p><p>Vorsitzender Jauernig betont: „Politische Bildung ist heute mindestens genauso wichtig wie sie es vor 75 Jahren gewesen ist. An vielen Stellen haben wir als Gesellschaft die Fähigkeit verloren, Herausforderungen konstruktiv zu diskutieren. Wenn wir einander zuhören, unterschiedliche Positionen verstehen und unsere Schlüsse daraus ziehen wollen, dann braucht es dafür auch einen Raum. Das ist die Franken-Akademie Schloß Schney.“</p><p>Politik, Sport und Musik gehören genauso zusammen wie Bildung und Feiern. Kurz vor der großen Geburtstagsfeier nennt Jauernig ein Beispiel, wie die Zusammenarbeit und Ausrichtung heute funktioniert. „Wir bieten neben vielen anderen Bildungsangeboten unter anderem Workshops für Schülerinnen und Schüler an, bei denen es um Politik und Internationale Sicherheit geht. Dies erfolgt in Kooperation mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr.“ So bringe man junge Menschen zusammen und könne sie genau dort abholen, wo sie sich gerade befänden, bei ihren Gedanken und Sorgen in einer Welt voller Konflikte:</p><p>„Das ist eine dreitägige, interaktive und rollenbasierte Simulation, die mit vorgegebenen Regeln sicherheitspolitische Zusammenhänge detailliert und verständlich zugleich darstellt. Die Teilnehmenden erleben dabei, wie lebendig Politik sein kann. Gemeinsam erleben und verstehen sie, wie Staaten versuchen, Krisen und Konflikte zu lösen und setzen sich mit Themen wie Energiepolitik, Menschenrechten, Ressourcenknappheit und Entwicklungshilfe auseinander“, sagt Jauernig.</p><p>Dies biete den jungen Menschen Orientierung in fordernden Zeiten. „In so einem alten Haus findet Zukunft statt. Das ist das Wichtige. Themen von heute für junge Menschen, die wir mit ihrem Engagement in der Demokratie brauchen“, blickt Dierk Hain auf das Programm und verbindet diese Themen immer auch mit der Leichtigkeit des Feierns. „Wir brauchen beides: Party und gesellschaftliches Engagement. Das gehört doch zusammen. Die Franken-Akademie und Schloss Schney sind seit vielen Jahrzehnten genau dieser Ort für dieses Miteinander.“</p><p>„Wir liegen im Kreuzungspunkt vieler Interessen und bringen die Menschen zusammen“, sagt Hain. Dazu gehört gutes Essen genauso wie gute Diskussionen und zum Geburtstag natürlich auch Musik.</p><p>„Wir laden alle Interessierten aus nah und fern ein, zusammen mit uns zu feiern&#8220;, sagt Jauernig voller Vorfreude. &#8222;Sie können dabei unser Schloss besichtigen und erhalten einen Einblick in unsere Arbeit. Wir freuen uns auf Sie.&#8220; Die Geburtstagsparty sei eine hervorragende Gelegenheit, vielleicht zum ersten Mal nach Schney zu kommen und diesen besonderen Ort kennenzulernen oder um alte Freunde zu treffen.</p><p>Übrigens liegt wenige Fußminuten entfernt der Bahnhalt Schney, der auf der Strecke zwischen Bamberg und Coburg liegt. Die letzte Verbindung geht um 22.52 Uhr in Richtung Bamberg und um 23.14 Uhr nach Coburg.</p><h3>PARTY FÜR 75 JAHRE</h3><p><strong>Bildungsarbeit auf Schloss Schney</strong></p><p><strong>Wann?</strong><br
/>
28. August 2026<br
/>
ab 18 Uhr<br
/>
(Führung durch die Gebäude bereits um 16 Uhr)</p><p><strong>Wo?</strong><br
/>
Im Schlossgarten Schney<br
/>
(Schloss Schney,<br
/>
Schlossplatz 8,<br
/>
96125 Lichtenfels)</p><p>Bitte reserviert Euch Euren Tisch unter Tel.: 09571/97500</p><p>The post <a
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</item>
<item><title>Der Sound einer ganzen Region</title><link>https://www.das-magazin.de/der-sound-einer-ganzen-region/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=der-sound-einer-ganzen-region</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 11:16:09 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Leben]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=22165</guid><description><![CDATA[<p>Anzeige Warum das Bamberger Sparda-Bank Blues- und Jazzfestival weit mehr ist als eine Konzertreihe Manchmal beginnen große Geschichten nicht in Sitzungszimmern, nicht mit Konzeptpapieren und nicht mit Excel-Tabellen. Manchmal beginnen sie an einem Abend, bei einem guten Glas Single Malt, mit einer Idee, die erst ein bisschen verrückt klingt und dann plötzlich so selbstverständlich wirkt,...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anzeige</em></p><h2>Warum das Bamberger Sparda-Bank Blues- und Jazzfestival weit mehr ist als eine Konzertreihe</h2><p><strong>Manchmal beginnen große Geschichten nicht in Sitzungszimmern, nicht mit Konzeptpapieren und nicht mit Excel-Tabellen. Manchmal beginnen sie an einem Abend, bei einem guten Glas Single Malt, mit einer Idee, die erst ein bisschen verrückt klingt und dann plötzlich so selbstverständlich wirkt, als habe sie immer schon zu dieser Stadt gehört.</strong></p><p>So war es beim Bamberger Sparda-Bank Blues- und Jazzfestival. Festivalgründer Klaus Stieringer und Hauptmoderator Michael Ehlers saßen zusammen, sprachen über Musik, über Städte, über Menschen und über die Frage, was Kultur eigentlich leisten kann. Nicht Kultur als hübsches Beiwerk. Nicht Kultur als Programmpunkt. Sondern Kultur als verbindende Kraft. Als Einladung. Als gemeinsamer Atem einer Stadt.</p><p><img
loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22169" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-3.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-3.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-3-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-3-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-3-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-3-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-3-135x90.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 930px) 100vw, 930px" /></p><h3>Aus dieser Idee wurde eines der ganz großen kulturellen Highlights</h3><p>Aus dieser Idee wurde eines der ganz großen kulturellen Highlights Oberfrankens. Ein Festival, das Bamberg im Sommer verwandelt. Straßen, Plätze, Gassen, Bühnen und Herzen. Plötzlich klingt die Stadt anders. Wärmer. Offener. Internationaler. Und doch ganz bei sich. Das Bamberger Sparda-Bank Blues- und Jazzfestival ist heute viel mehr als eine Aneinanderreihung von Konzerten. Es ist ein Lebensgefühl. Es ist ein Versprechen: Diese Stadt gehört allen. Der Musikliebhaberin genauso wie dem zufälligen Besucher. Der Familie mit Kindern genauso wie dem Paar, das eigentlich nur einen Abendspaziergang machen wollte. Dem eingefleischten Blues-Kenner genauso wie dem Jugendlichen, der zum ersten Mal erlebt, was ein Gitarrensolo mit einem machen kann.</p><h3>Konzerte für 1.000 Euro</h3><p>Und genau darin liegt die Magie. Denn dieses Festival senkt keine Schwelle. Es reißt sie ein. Wer kommt, ist dabei. Ohne Eintrittskarte. Ohne Dresscode. Ohne Hürde. Einfach stehen bleiben, zuhören, eintauchen. Würde man all diese Konzerte einzeln besuchen, mit Ticketpreisen, wie sie für internationale Spitzenmusikerinnen und Spitzenmusiker üblich sind, läge der Gegenwert schnell bei über 1.000 Euro. In Bamberg aber wird daraus ein Geschenk an die Region. Ein kulturelles Angebot, das nicht fragt, was jemand zahlen kann, sondern nur, ob jemand bereit ist, sich berühren zu lassen.</p><p><img
loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22170" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-4.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-4.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-4-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-4-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-4-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-4-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-4-135x90.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 930px) 100vw, 930px" /></p><p>Gerade das macht dieses Festival so besonders. In einer Zeit, in der vieles teurer, enger und komplizierter wird, öffnet Bamberg seine Bühne. Für alle. Die besten Blues- und Jazzmusiker aus Europa kommen in die Stadt. Internationale Künstlerinnen und Künstler bringen Weltklasse nach Oberfranken. Gleichzeitig stehen lokale Bands auf den Bühnen, zeigen Können, Leidenschaft und Heimatverbundenheit. Das Festival ist damit nicht nur Schaufenster, sondern Sprungbrett. Nicht nur Import von Kultur, sondern auch Bühne für das, was hier wächst. Das ist wichtig. Für die Musik. Für die Szene. Für junge Talente. Und für eine Region, die manchmal unterschätzt, wie viel kulturelle Kraft in ihr steckt.</p><h3>Wertschöpfung bleibt in der Region</h3><p>Bamberg wird während des Festivals zu einem Treffpunkt. Für Menschen aus der Stadt, aus dem Landkreis, aus ganz Oberfranken und weit darüber hinaus. Hotels, Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleister und viele kleine Betriebe profitieren davon, dass Tausende Menschen in die Stadt kommen, bleiben, essen, trinken, einkaufen, übernachten und wiederkommen. Die Wertschöpfung bleibt in der Region. Sie landet nicht anonym irgendwo, sondern bei denen, die hier arbeiten, investieren, ausbilden und jeden Tag dafür sorgen, dass Bamberg lebendig bleibt.</p><p><img
loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22168" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-2.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-2.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-2-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-2-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-2-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-2-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-2-135x90.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 930px) 100vw, 930px" /></p><p>Ein Festivalabend bedeutet eben nicht nur Musik. Er bedeutet volle Plätze. Gefüllte Restaurants. Gespräche an Stehtischen. Begegnungen auf dem Heimweg. Gäste, die Bamberg entdecken. Einheimische, die ihre Stadt neu sehen. Betriebe, die Umsatz machen. Menschen, die Arbeit haben. So wird Kultur zum Wirtschaftsfaktor. Nicht trocken, nicht theoretisch, sondern spürbar.</p><p>Und vielleicht ist genau das eine der großen Stärken dieses Festivals: Es verbindet Dinge, die zu oft getrennt gedacht werden. Kultur und Wirtschaft. Lebensfreude und Standortmarketing. Ehrenamt und Professionalität. Heimat und Internationalität. Bühne und Zivilgesellschaft.</p><p>Das Bamberger Sparda-Bank Blues- und Jazzfestival ist die beste Werbung für die Region, weil es nicht wirbt, sondern wirkt. Es zeigt Bamberg so, wie man diese Stadt am liebsten sieht: offen, schön, gastfreundlich, lebendig, klug, musikalisch und voller Atmosphäre. Wer an einem Sommerabend durch die Innenstadt geht, wenn irgendwo ein Saxofon aufheult, eine Stimme rau und warm durch die Gassen zieht und Menschen stehen bleiben, obwohl sie eigentlich weiterwollten, versteht sofort, was dieses Festival bedeutet. Es ist kein Event, das Bamberg übergestülpt wird. Es wächst aus der Stadt heraus. Genau deshalb passt es so gut hierher. Und genau deshalb ist das BAMBERGER auch Medienpartner geworden.</p><p><img
loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22171" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-5.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-5.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-5-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-5-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-5-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-5-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-jazz-blues-festival-1-5-135x90.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 930px) 100vw, 930px" /></p><h3>Ohne Geld von der Stadt</h3><p>Blues und Jazz sind Musikrichtungen, die vom Leben erzählen. Von Sehnsucht und Freude. Von Schmerz und Hoffnung. Von Brüchen, Improvisation und Neubeginn. Vielleicht ist das der Grund, warum sie so gut zu einer alten Stadt passen, die selbst so viele Schichten, Geschichten und Narben trägt.</p><p>Bamberg ist Weltkulturerbe, aber nicht Museum. Bamberg ist Geschichte, aber nicht Stillstand. Bamberg lebt. Und wenn dieses Festival beginnt, hört man es.</p><hr
/><h4>VOM 31. JULI BIS ZUM 09. AUGUST 2026 AUF DEM MAXPLATZ, DER BÖHMERWIESE UND VIELEN WEITEREN ORTEN IN DER REGION</h4><p>Wenn das New-Orleans-Feeling erwacht, sind im August zum 19. Mal einige der besten Blues- und Jazzmusiker*innen aus aller Welt zu Gast in der UNESCO-Welterberegion Bamberg. Das Sparda-Bank Blues- &amp; Jazzfestival Bamberg ist mit über 60 Live-Bands und rund 150.000 Besucher*innen das größte eintrittsfreie Open-Air-Festival Europas für Blues und Jazz. Neben internationalen Stars stehen auch regionale Acts auf der Bühne – und begeistern ein vielfältiges Publikum. Mitreißende Musik, eine einzigartige Atmosphäre – und die besten Musikfans der Welt.</p><p>Mehr auch unter www.sparda-festival.de</p><p>The post <a
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</item>
<item><title>Hier wohnen &#8230;. #1</title><link>https://www.das-magazin.de/hier-wohnen-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hier-wohnen-1</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 09:26:10 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Hier wohnte]]></category>
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<content:encoded><![CDATA[<h2>… die Kunst und eine Marderfamilie</h2><p><strong>Mein Haus steht am Wasser, ja sogar einseitig darin. Das habe ich mir nicht ausgesucht; ich wohne seit 16 Jahren in einer Dienstwohnung direkt über meinem Büro. Mein Vertrag verpflichtet mich zur Bewohnung der Anlage. Das ist vor allem dann praktisch, wenn laut bayerischer Flaggenordnung früh morgens am Samstag oder Sonntag zum Beispiel die Direktorin halb im Morgenmantel und noch bevor andere menschliche Augen sie erblicken könnten, die Fahnen hisst.</strong></p><p>Diese „kleinste Dienststelle Bayerns“ befindet sich in Bambergs Villa Concordia, dem Neuen Ebracher Hof und dem Garten der Concordiastraße 28. Mit einer kleinen feinen Zahl an Mitarbeitern ist es meine Aufgabe, vom Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst eingeladene Künstlerinnen und Künstler in 12 Wohnungen und 8 Ateliers zu beherbergen und zu betreuen, dazu ein Veranstaltungsprogramm zu gestalten, das Publikum lockt und zur Begegnung mit internationalen künstlerischen Positionen des 21. Jahrhunderts einlädt. Kuratorisch bin ich nur selten tätig, aber hin und wieder gerne.</p><p>12 Künstlerinnen und Künstler können parallel mit ihren Familien bei uns leben. Oft begleiten Partnerinnen, Partner und Kinder die vier Bildenden Künstler, vier Literaten, vier Komponisten. Die Hälfte der Gäste stammt aus Deutschland, die andere Hälfte aus einem Gastland. In 2026/27 ist es das „tschechische Jahr“, ausgerichtet am Gastland der Buchmesse Frankfurt.</p><p>Der neue Jahrgang zieht immer Mitte April zu uns und verlässt uns nach 5 oder 11 Monaten, so dass das Jahr sich Mitte März beschließt. Nach einem knappen Monat der Wiederherstellung sind wir Mitte April bereit für den Neubezug. Das ist die Zeit, in der ich die bewährten Formeln, das Prozedere des Stipendiums, die Schönheiten Bambergs und die Pflichten, die mit der Bewohnerschaft eines Schlossbaus einhergehen, wiederhole.</p><p>Künstlerinnen und Künstler, damit Kunstförderung und Perspektiv-Vielheit spielen in Bayern eine verfassungsgeschützte Rolle. Im Künstlerhaus werden sogar Künstlerinnen und Künstler bevorzugt eingeladen, die zwischen Mitte 40 bis Mitte 80 Jahre alt sind und denen ein solches Stipendium als Auszeichnung für ihr Lebenswerk natürlich zusätzlich eine besondere Ehrung bedeuten mag.</p><p>Es ist für mich – selbst Künstlerin und seit 26 Jahren veröffentlichte Autorin und Performerin – eine große Freude, anderen Künstlerinnen und Künstlern zur Seite zu stehen, aber auch selbst noch meiner Tätigkeit nachkommen zu dürfen.</p><p>An dieser Stelle könnten die Geigen einsetzen und der rote Samtvorhang ins Bild schwingen, nicht? Alles schön und gut – offensichtlich. Die Frau hat aber noch gar nichts erwähnt, was mit dem praktischen Leben auf dieser Kunstplantage zu tun hat!</p><p>Die Sorgen des Haustechnikers werden ganz andere sein als die der künstlerischen Leitung. Und dann die Gebäude… zweimal Altbau, einmal ein Appartementbau aus den frühen 2000ern mit Glasfront! Wer putzt denn das alles?</p><p>Wenn Stipendiaten – die kriegen also Geld und haben sich nicht mal beworben, sondern sind einfach ausgewählt worden von Jury und Ministerium?! – mit Familie einziehen, dann auch mit Haustieren usw?</p><p>Haustiere müssen leider draußen bleiben. Dafür residiert eine Marderdynastie unter dem Dach, Entenpaare sitzen sonnend auf unserer Gartenmauer, die Buchse müssen vom Zünsler und seinen Myriaden befreit werden und manchmal kreuzt der Biber den noch morgennebligen Garten.</p><p><img
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<item><title>Kultouren: Villach</title><link>https://www.das-magazin.de/kultouren-villach/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kultouren-villach</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 09:08:33 +0000</pubDate>
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<content:encoded><![CDATA[<p><em>Reisen allein, zu zweit, als Familie mit Kindern, „die schon aus dem Gröbsten“ raus sind, mit Freunden. Regionen in Europa, die mit dem Auto, per Bahn, mit dem Bus oder dem Flugzeug in ein paar Stunden erreichbar sind. Ziele für Menschen, die etwas sehen und erleben wollen, die interessiert sind an Kultur, Land und Leuten, an Natur, Bergen, Seen, Flüssen und Meer, gerne verbunden mit Bewegung an der frischen Luft und manchmal auch mit ein bisschen kalkuliertem Abenteuer. Das sind unsere BAMBERGER-Kultouren. In jedem Magazin eine. Mit vielen Bildern, die Lust aufs Fortfahren machen, und mit ein paar wenigen persönlichen Eindrücken, wenn Sie dieser Lust erliegen. Unser Tipp: Selbst auf Entdeckungsreise gehen.</em></p><h2>Villach</h2><p><strong>Entdecken, genießen, bummeln und mehr kann man in Villach, der österreichischen Partnerstadt Bambergs. Die zweitgrößte Stadt Kärntens mit ihren gut 65.000 Einwohnern ist herrlich gelegen im Dreiländereck Österreich, Italien und Slowenien. Die quirlige Mini-Metropole verzaubert ihre Gäste von der ersten Minute an mit dem legendären Alpe-Adria-Gefühl.</strong></p><h3>Wo die Drau den Takt vorgibt</h3><p>Kaum eine Stadt wird so sehr vom Wasser geprägt wie Villach. Mitten hindurch fließt die Drau, hier kraftvoll, dort eher ruhig und immer präsent. Entlang ihrer Uferpromenaden spazieren Einheimische und Gäste, Radfahrer gleiten vorbei und auf den Terrassen der Cafés scheint die Zeit ein wenig langsamer zu vergehen. Das Wasser gehört hier einfach zum Lebensgefühl.</p><p><img
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loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22143" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-8.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-8.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-8-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-8-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-8-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-8-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-8-135x90.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 930px) 100vw, 930px" /></p><p>Die Altstadt lädt mit ihren vielen kleinen Gastgärten zum Verweilen ein. Hier sitzt man unter bunten Fassaden, beobachtet das bunte Treiben und entdeckt immer neue Lieblingsplätze. Besonders authentisch geht es auf den Wochenmärkten am Hans-Gasser- und Burgplatz zu. Bauern aus der Region verkaufen Käse, Speck, frisches Gemüse, Honig und hausgemachte Spezialitäten. Schnell kommt man mit den Produzenten ins Gespräch und oft landet noch eine Kostprobe im Einkaufskorb.</p><p>Genuss wird in Villach nicht zelebriert, sondern ganz selbstverständlich gelebt. Vielleicht liegt genau darin der besondere Reiz dieser Stadt. Sie wirkt niemals geschniegelt oder touristisch, sondern immer angenehm entspannt. Wer hier einkehrt, isst nicht einfach nur gut, sondern genießt ein Stück Lebensart. Und spätestens nach dem ersten Espresso in der Sonne fühlt sich auch der Gast ein klein wenig wie ein Villacher.</p><h3>Narren, Schützen und „Lei Lei!“</h3><p>Villach kann feiern und zwar wie kaum eine andere Stadt Österreichs. Gleich zwei Großveranstaltungen prägen das Jahr und sorgen weit über Kärnten hinaus für Aufmerksamkeit.</p><p>Den Anfang macht die berühmte Faschingszeit. Wochenlang regiert der Humor, überall hört man den närrischen Gruß „Lei Lei!“, und spätestens beim großen Faschingsumzug übernimmt die gute Laune endgültig das Kommando. Tausende kostümierte Teilnehmer ziehen durch die Innenstadt, Millionen Fernsehzuschauer verfolgen die legendären Faschingssitzungen. Wer einmal dabei war, versteht sofort, warum der Villacher Fasching Kultstatus genießt.</p><p><img
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loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22144" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-9.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-9.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-9-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-9-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-9-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-9-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-kultouren-villach-9-135x90.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 930px) 100vw, 930px" /> <img
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</item>
<item><title>Vertrauen als Basis</title><link>https://www.das-magazin.de/vertrauen-als-basis/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vertrauen-als-basis</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 08:23:25 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anzeige</em></p><h2>Alltagsbetreuer24</h2><p><strong>Wenn ein Angehöriger plötzlich auf Hilfe angewiesen ist, stehen Familien oft vor einer der schwierigsten Entscheidungen ihres Lebens. Wer soll einen geliebten Menschen betreuen? Kann man einer fremden Person vertrauen? Und woran erkennt man einen seriösen Anbieter? Im Gespräch erklärt Anna Rapp, die Gründerin von Alltagsbetreuer-24, warum sie auf Vertrauen und persönliche Beratung setzt.</strong></p><h3>BAMBERGER: Was war Ihr persönlicher Antrieb, Alltagsbetreuer-24 ins Leben zu rufen?</h3><p><strong>ANNA RAPP:</strong> Ich habe viele Jahre für einen Franchisegeber gearbeitet und dabei zahlreiche Familien begleitet. Dafür bin ich bis heute dankbar, denn ich konnte wertvolle Erfahrungen sammeln. Irgendwann entstand jedoch der Wunsch, freier und persönlicher arbeiten zu können. Heute bin ich unabhängig und stehe in direktem Kontakt mit meinen polnischen Partneragenturen. So kann ich schneller reagieren, individuelle Lösungen finden und muss keine starren Vorgaben einer Zentrale berücksichtigen. Genau diese Flexibilität war der Grund für die Gründung von Alltagsbetreuer-24.</p><p><img
loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22132" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-2.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-2.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-2-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-2-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-2-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-2-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-2-135x90.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 930px) 100vw, 930px" /></p><h3>BAMBERGER: Der Markt für 24-Stunden-Betreuung ist groß. Was machen Sie anders als andere Vermittler?</h3><p><strong>ANNA RAPP:</strong> Mir geht es nicht darum, möglichst viele Verträge abzuschließen. Entscheidend ist, dass eine Betreuung dauerhaft funktioniert und alle Beteiligten zufrieden sind. Ich nehme mir Zeit für jede Familie, höre genau zu und berate ehrlich. Wenn Wünsche nicht realistisch sind oder eine Betreuung schwierig werden könnte, spreche ich das offen an. Ich verspreche nichts, was ich nicht halten kann. Während der gesamten Betreuungszeit bleibe ich persönliche Ansprechpartnerin und suche gemeinsam mit den Familien und Partneragenturen nach Lösungen. Qualität ist für mich wichtiger als Quantität.</p><h3>BAMBERGER: Das Thema Rechtssicherheit verunsichert viele Familien. Wie gewährleisten Sie eine legale Betreuung?</h3><p><strong>ANNA RAPP:</strong> Ich arbeite ausschließlich mit seriösen polnischen Partneragenturen zusammen, die nach dem EU-Entsendegesetz arbeiten. Die Betreuungskräfte sind in Polen sozialversichert und verfügen über alle notwendigen Unterlagen, etwa die A1-Bescheinigung. Für die Familien ist das eine transparente und rechtssichere Lösung.</p><h3>BAMBERGER: Wie stellen Sie sicher, dass die Betreuungskräfte wirklich geeignet sind?</h3><p><strong>ANNA RAPP:</strong> Natürlich achte ich auf Erfahrung, Deutschkenntnisse und die Empfehlungen der Partneragenturen. Trotzdem wäre es unseriös zu behaupten, dass jede Betreuungskraft sofort perfekt zu jeder Familie passt. Ob die Chemie stimmt, zeigt sich erst im Alltag. Manchmal braucht es etwas Geduld oder einen Wechsel, bis die richtige Betreuungskraft gefunden ist. Ist das gelungen, entstehen oft Betreuungsverhältnisse, die viele Jahre bestehen.</p><h3>BAMBERGER: Viele Familien vergleichen vor allem die Preise. Welche Rolle spielt der Preis?</h3><p><strong>ANNA RAPP:</strong> Natürlich muss eine 24-Stunden-Betreuung bezahlbar sein. Gleichzeitig sollte auch die Betreuungskraft fair bezahlt werden. Sehr hohe oder auffallend niedrige Preise sehe ich kritisch. Mein Ziel ist ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis, von dem beide Seiten profitieren. Betreuungskräfte, die sich wertgeschätzt fühlen, arbeiten motivierter und bleiben häufig länger in den Familien. Da ich direkt mit meinen polnischen Partneragenturen zusammenarbeite, können wir gemeinsam Lösungen finden, die sowohl für die Familien als auch für die Betreuungskräfte fair sind.</p><h3>BAMBERGER: Welche Ängste haben Angehörige vor dem Start am häufigsten?</h3><p><strong>ANNA RAPP:</strong> Die größte Sorge ist, eine fremde Person ins eigene Zuhause zu lassen. Viele fragen sich, ob die Betreuungskraft menschlich zur Familie passt. Diese Unsicherheit ist völlig normal. Beide Seiten müssen sich erst kennenlernen und Vertrauen aufbauen. Auch die Betreuungskräfte sind häufig aufgeregt. Wichtig ist, der neuen Situation eine Chance zu geben. Sollte es trotzdem nicht harmonieren, begleite ich die Familien weiter und wir finden gemeinsam eine Lösung. Ein Wechsel ist nichts Ungewöhnliches.</p><h3>BAMBERGER: Was ist Ihnen persönlich bei Ihrer Arbeit am wichtigsten?</h3><p><strong>ANNA RAPP:</strong> Ehrlichkeit und persönlicher Austausch. Ich telefoniere lieber einmal mehr mit einer Familie oder einer Partneragentur, als dass Probleme zu spät erkannt werden. Wenn ich merke, dass eine Betreuung besonders anspruchsvoll wird, spreche ich das von Anfang an offen an. Nur so lassen sich tragfähige Lösungen finden.</p><p><img
loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22133" src="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-3.jpg" alt="" width="930" height="620" srcset="https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-3.jpg 930w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-3-300x200.jpg 300w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-3-768x512.jpg 768w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-3-600x400.jpg 600w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-3-90x60.jpg 90w, https://www.das-magazin.de/wp-content/uploads/2026/07/bamberger-alltagsbetreuer-24-3-135x90.jpg 135w" sizes="auto, (max-width: 930px) 100vw, 930px" /></p><h2>24-Stunden-Betreuung im eigenen Zuhause</h2><h3>BAMBERGER: Wie läuft der erste Schritt für eine Familie ab?</h3><p><strong>ANNA RAPP:</strong> Mir ist wichtig, dass sich Familien in Ruhe informieren können. Deshalb komme ich zu einem unverbindlichen Beratungsgespräch nach Hause. Wir sprechen ausführlich über die Pflegesituation, die Wünsche der Familie und den tatsächlichen Unterstützungsbedarf. Erst wenn alle Fragen geklärt sind und sich die Familie sicher fühlt, entscheiden wir gemeinsam über die nächsten Schritte.</p><h3>BAMBERGER: Was möchten Sie betroffenen Familien mit auf den Weg geben?</h3><p><strong>ANNA RAPP:</strong> Bleiben Sie offen und geben Sie der Betreuung Zeit. Es muss nicht vom ersten Tag an alles perfekt sein. Menschen müssen sich kennenlernen. Wenn die erste Betreuungskraft nicht die richtige ist, bedeutet das nicht, dass das Konzept nicht funktioniert. Oft findet sich die passende Lösung erst beim zweiten Anlauf. Ich begleite die Familien auch dann weiter, wenn einmal etwas nicht wie geplant läuft. Mir geht es nicht nur um die Vermittlung einer Betreuungskraft, sondern darum, dass sich alle Beteiligten langfristig gut aufgehoben fühlen.</p><hr
/><h2>Kontakt</h2><p><strong>Alltagsbetreuer24</strong><br
/>
Anna Rapp<br
/>
Im Frauengrund 2<br
/>
96106 Ebern</p><p>Telefon: <a
href="tel:+4995319488036">09531 948 803 6</a><br
/>
Mobil: <a
href="tel:+4915146529115">0151 465 291 15</a><br
/>
E-Mail: <a
href="mailto:info@alltagsbetreuer-24.de">info@alltagsbetreuer-24.de</a><br
/>
Web: <a
href="https://www.alltagsbetreuer-24.de" target="_blank" rel="noopener">www.alltagsbetreuer-24.de</a></p><h2>Weitere Standorte</h2><h3>Coburg</h3><p>Grafengasse 1<br
/>
96450 Coburg<br
/>
Telefon: <a
href="tel:+499561426537">09561 426537</a></p><h3>Nürnberg</h3><p>Äußere Bayreuther Straße 59<br
/>
90409 Nürnberg<br
/>
Telefon: <a
href="tel:+4991138477591">0911 384 775 91</a></p><h2>Leistungen</h2><ul><li><strong>Grundpflege</strong><br
/>
Vom Aufstehen über Körperpflege und Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme bis zum Zu-Bett-Gehen.</li><li><strong>Hauswirtschaft</strong><br
/>
Von der Haushaltsführung über Einkauf und Wäsche bis zur Versorgung von Haustieren.</li><li><strong>Alltag</strong><br
/>
Vom strukturierten Tagesablauf über Spaziergänge bis zur Begleitung und Unterstützung bei Terminen.</li></ul><h2>Möglichkeiten</h2><ul><li>Rundumbetreuung</li><li>Intensivbetreuung</li><li>Kurzzeitbetreuung</li></ul><p>The post <a
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</item>
<item><title>Die Signale unseres Körpers</title><link>https://www.das-magazin.de/die-signale-unseres-koerpers/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-signale-unseres-koerpers</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 13:04:53 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
<guid
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<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anzeige</em></p><h2>EBSC – Methode zur emotionsbasierten Selbstkompetenz</h2><p><strong>Kennen Sie die 50-Sekunden-Dusch-Meditation? Wahrscheinlich eher nicht. Dabei kann dieses einfach in den Alltag zu integrierende Ritual auch Ihr Leben nachhaltig verändern. Probieren Sie es doch einfach einmal aus. Beim nächsten Duschen stellen Sie sich folgende fünf Fragen: Was sehe ich? Was rieche ich? Was fühle ich? Was höre ich? Was schmecke ich? Jeweils 10 Sekunden Konzentration auf einen Punkt. „Das schärft die Sinne,“ erklärt Arne Salig, der gemeinsam mit seiner Frau Susanne eine Methode zur Emotionsbasierten Selbstkompetenz (EBSC) entwickelt hat. „Und man verlässt die Dusche viel entspannter“, ergänzt Susanne Salig mit einem Lächeln.</strong></p><p>Im persönlichen Gespräch mit den Gesundheits- und Motivationsexperten wird schnell deutlich, dass EBSC nicht aus einer Laune am Reißbrett entwickelt wurde, sondern auf jahrelanger psychologischer Arbeit mit Menschen in Krisen, Veränderungsprozessen und persönlichen Herausforderungen basiert.</p><p>EBSC entstand im Psychologischen Dienst zweier Kliniken und wurde dort im direkten Kontakt mit Menschen angewendet, weiterentwickelt, ständig verfeinert und an aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen unserer Gesellschaft angepasst. Die Ergebnisse sind praxisnah und wissenschaftlich fundiert – entwickelt, um echte Veränderung im Alltag möglich zu machen. Und das rund um den Globus.</p><p>In der täglichen Praxisarbeit in Bischberg setzen Susanne und Arne Salig unterschiedliche Schwerpunkte. Während sich die Heilpraktikerin für Psychotherapie, Hypnose- und EMDR-Therapeutin ausschließlich um weibliche Klienten kümmert, widmet sich der psychologische Berater Arne Salig vor allem dem Training und die Ausbildung internationaler Unternehmen.</p><p>Wobei drei Ausbildungsprogramme im Mittelpunkt stehen: Die medizinische Schulung und Fortbildung von Experten, Beratung und Training von Multiplikatoren und die Organisationsentwicklung und das Management von nachhaltig orientierten Unternehmen.</p><h3>GANZHEITLICHE SICHTWEISE</h3><p>Die EBSC-Methode hat ihren Ursprung in der täglichen Arbeit mit Menschen in Krisen- und Extremsituationen. Beim Kennenlernen habe er gerne die Frage gestellt, welche fünf Aspekte der jeweilige Gesprächspartner besonders an sich schätze. Und schnell sei aufgefallen, dass jeder wusste, was er nicht an sich mag, aber sich mit dem Formulieren des Positiven unwahrscheinlich schwergetan hat.</p><p>Eine einfache Grafik veranschaulicht genau diese Thematik: Ein skizziertes Haus, als Fundament die Selbstwahrnehmung, als Dach das Selbstwertgefühl. Getragen von drei Säulen: Selbstakzeptanz, Selbstfürsorge und Selbstverantwortung. „Nur mit einer ganzheitlichen Sichtweise auf die Person lassen sich Probleme und Herausforderungen dauerhaft angehen und lösen“, wissen Susanne und Arne Salig. Leider hätten wir verlernt, auf die Signale unserer Körper zu hören. Dieser sende unserem Gehirn andauernd Impulse – gut oder schlecht – aber wir ignorierten diese nur allzu gerne. Dabei sei Selbstfürsorge sehr individuell und enorm wichtig für unser Wohlbefinden.</p><p>„Wer unter ADHS leidet wird nicht glücklich, wenn er jeden Tag meditiert“, bringt es Arne Salig anschaulich auf den Punkt.</p><p>Ähnliches gilt für das „Liebe-Angst-Modell“. Warum tun wir etwas? Privat oder beruflich? Sind wir motiviert, weil wir aus unserem Innersten heraus etwas Gutes, Positives und Logisches umsetzen möchten? Oder stehen wir so unter Druck von außen, hoffen nichts falsch zu machen und befürchten negative Konsequenzen, sofern wir anders handeln würden?</p><p>Viele Menschen versuchten, ihr Leben aufgrund von Trends oder gesellschaftlichen Entwicklungen zu verändern, ohne ihre eigenen, inneren Muster wirklich zu verstehen. Emotionsbasierte Selbstkompetenz helfe dabei, Gefühle nicht länger als Problem zu sehen – sondern als Schlüssel für eine echte Veränderung.</p><h3>WISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN</h3><p>Wie gelingt es aber, auch in belastenden Situationen handlungsfähig zu bleiben, Konflikte konstruktiv zu lösen und gleichzeitig mit den eigenen Ressourcen achtsam umzugehen? Das ist die entscheidende Frage, mit der sich Susanne und Arne Salig tagtäglich beschäftigen. EBSC versteht sich nicht als starres Konzept, sondern als praxisorientierte Methode mit wissenschaftlichem Anspruch.</p><p>Mehr als 80 spezifische Interventionen ermöglichen eine individuelle Anwendung – sowohl in der Psychotherapie und Beratung als auch in der Prävention, im Coaching oder in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Die wissenschaftliche Grundlage wird durch ein im Shaker Verlag erschienenes Fachbuch dokumentiert, das die theoretischen Hintergründe, die Methodik sowie erste Anwendungsfelder umfassend beschreibt.</p><p>Auch international wächst das Interesse an diesem Ansatz kontinuierlich. Kooperationen mit Fachleuten und Institutionen unter anderem im Oman und in weiteren Ländern zeigen, dass emotionale Selbstkompetenz kulturübergreifend als zentrale Zukunftskompetenz verstanden wird.</p><p>Gleichzeitig lädt Arne Salig Universitäten und Forschungseinrichtungen ausdrücklich dazu ein, die Wirksamkeit von EBSC in klinischen Studien und wissenschaftlichen Projekten weiter zu untersuchen. Dieser offene Forschungsansatz unterstreicht den Anspruch, die Methode kontinuierlich evidenzbasiert weiterzuentwickeln.</p><h3>EMOTIONALE GESUNDHEIT</h3><p>Die gesellschaftliche Bedeutung des EBSC-Models reicht inzwischen weit über therapeutische Anwendungen hinaus. Psychische Belastungen, chronischer Stress und Burnout nehmen weltweit zu. Gleichzeitig verändern Digitalisierung, wirtschaftlicher Druck und gesellschaftliche Krisen die Anforderungen an den Einzelnen ebenso wie an Unternehmen. Emotionale Gesundheit wird zunehmend zu einem entscheidenden Faktor für Lebensqualität, Leistungsfähigkeit und soziale Stabilität.</p><p>„Unternehmen profitieren von einer Kultur, in der Menschen Wertschätzung erfahren und ihre emotionalen Ressourcen stärken können“, ist Arne Salig überzeugt. Mitarbeitende, die ihre Gefühle bewusst wahrnehmen, Verantwortung für sich übernehmen und ihre Grenzen kennen, arbeiten langfristig gesünder, kreativer und resilienter. Da gebe es keinen Zweifel, so Salig.</p><p>Wertschätzende Führung, eine offene Kommunikationskultur und präventive Gesundheitsangebote förderten nicht nur Motivation und Bindung ans Unternehmen, sondern wirken sich nachweislich positiv auf Zusammenarbeit, Innovationskraft und wirtschaftlichen Erfolg aus. EBSC setzt genau an diesem Punkt an. Die Methode vermittelt keine kurzfristigen Motivationstechniken, sondern unterstützt Menschen dabei, ihre innere Stabilität nachhaltig zu entwickeln.</p><p>Denn wer sich selbst besser versteht, kann auch anderen mit mehr Empathie begegnen, Konflikte konstruktiver lösen und verantwortungsvoller handeln.</p><p>Die Visionen von Susanne und Arne Salig gehen deshalb weit über ihre therapeutische Arbeit hinaus. Sie sehen emotionale Selbstkompetenz als eine grundlegende Zukunftskompetenz – für Einzelpersonen, Organisationen und die Gesellschaft insgesamt.</p><p>The post <a
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