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<item><title>Das Letzte</title><link>https://www.das-magazin.de/das-letzte-3/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-letzte-3</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 09:14:50 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=22322</guid><description><![CDATA[<p>Zitate zum Sonderthema Mobilität sind dieses Mal… das Letzte „Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem ersten Schritt.“ Laotse „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ Augustinus „Reisen ist leben.“ Hans Christian Andersen „Wer sich bewegt, verändert die Welt.“ Marie von Ebner-Eschenbach „Reisen bildet.“ Mark Twain häufig...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<h2>Zitate zum Sonderthema Mobilität sind dieses Mal… das Letzte</h2><blockquote><p>„Auch eine Reise von tausend Meilen beginnt mit einem ersten Schritt.“ Laotse</p><p>„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ Augustinus</p><p>„Reisen ist leben.“ Hans Christian Andersen</p><p>„Wer sich bewegt, verändert die Welt.“ Marie von Ebner-Eschenbach</p><p>„Reisen bildet.“ Mark Twain</p><p>häufig in der längeren Originalfassung überliefert: „Reisen ist tödlich für Vorurteile, Engstirnigkeit und Intoleranz.“</p><p>„Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben.“ Alexander von Humboldt</p><p>„Die entscheidende Verkleinerung der Erde war die Folge der Erfindung des Flugzeugs.“ Hannah Arendt</p><p>„Der Weg ist das Ziel.“ Konfuzius</p></blockquote><p>The post <a
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<item><title>Auf ein Wort #76</title><link>https://www.das-magazin.de/auf-ein-wort-76/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=auf-ein-wort-76</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 08:50:38 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=22319</guid><description><![CDATA[<p>Sommergedicht von Wolfram Hegen Der Sommer steht jetzt hoch im Licht, die Tage tragen Leichtigkeit, doch mancher geht auf Reisen nicht, nur wegen der Gelegenheit. Man könnt&#8216; die Koffer packen, fliegen, dem Süden folgen, meerwärts ziehn, man kann auch einfach hier verweilen, warum erzählen diese Zeilen. Denn Coburg hat nach vielen Festen, nach Sambatrommelrhythmusresten, Klassik...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<h2>Sommergedicht</h2><p><em>von Wolfram Hegen</em></p><p>Der Sommer steht jetzt hoch im Licht,<br
/>
die Tage tragen Leichtigkeit,<br
/>
doch mancher geht auf Reisen nicht,<br
/>
nur wegen der Gelegenheit.</p><p>Man könnt&#8216; die Koffer packen, fliegen,<br
/>
dem Süden folgen, meerwärts ziehn,<br
/>
man kann auch einfach hier verweilen,<br
/>
warum erzählen diese Zeilen.</p><p>Denn Coburg hat nach vielen Festen,<br
/>
nach Sambatrommelrhythmusresten,<br
/>
Klassik Open Air verklungen,<br
/>
im Globe wird auch nicht mehr gesungen,<br
/>
Schützen sind zur Ruhe gekommen,<br
/>
noch lange nicht den Hut genommen.</p><p>Der Sommer hat noch so viel vor,<br
/>
auf dem Schlossplatz warten Bühnen,<br
/>
Der Klößmarkt kommt mit seinem Duft,<br
/>
Museumsnacht mit Licht und Luft,<br
/>
Beim Straßenfest zu Gast der Süden,<br
/>
Das steht alles vor dem Tor.</p><p>Denn Coburg, allen Krisen trotzend,<br
/>
kann eines immer ganz famos,<br
/>
es lebt, es lacht, es feiert weiter,<br
/>
als ob ein Morgen es nicht gäb`.</p><p>So genießen wir die Tage,<br
/>
stellen die Freude nicht in Frage,<br
/>
lassen uns so weitertreiben,<br
/>
die Sorgen sollen woanders bleiben?</p><p>The post <a
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</item>
<item><title>Monaco Franke #76</title><link>https://www.das-magazin.de/monaco-franke-76/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=monaco-franke-76</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 08:45:15 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Bamberger]]></category>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=22316</guid><description><![CDATA[<p>Sommer dahamm „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?!“ Jahrelang haben wir uns diese Frage gestellt und den Refrain vom guten alten Rudi Carrell vor uns hingeträllert, wenn‘s im Juli wieder tagelang geregnet hat oder wir das Gartenfest im August wegen 15 Grad Außentemperatur nach innen verlegen mussten. Heuer ist es nun endlich mal anders, und...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<article><h2>Sommer dahamm</h2><p><strong>„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?!“ Jahrelang haben wir uns diese Frage gestellt und den Refrain vom guten alten Rudi Carrell vor uns hingeträllert, wenn‘s im Juli wieder tagelang geregnet hat oder wir das Gartenfest im August wegen 15 Grad Außentemperatur nach innen verlegen mussten. Heuer ist es nun endlich mal anders, und doch stöhnen alle: „Wedder, die Hitz‘ is so brudaal, da kannst fei goar nimmer nausgeh‘! Also iech lass die Rollos runter und bleib dahaam!“</strong></p><p>Daheimbleiben findet der Monaco gar keine schlechte Idee. Jahrzehntelang wollten wir immer nur weg. Nach Mallorca, an die Adria oder nach Kroatien. Hauptsache Sonne. Jetzt haben wir zuhause Sonne. Und ein „All-inclusive-Paket“ gleich mit dabei! Mit einer Luftfeuchtigkeit, die uns dreimal täglich duschen und mindestens genauso häufig das T-Shirt wechseln lässt. Mit einer unbändigen Sehnsucht nach klimatisierten Räumen und mit der Erkenntnis, dass die Eisdiele um die Ecke die gleiche Anziehungskraft auf uns ausübt wie Grönland auf Donald Trump.</p><p>Nein, wir brauchen keine Fernreisen mehr, wir brauchen Fernbedienungen. Für die Raumklimageräte, die uns schnelle Abkühlung dank „Turbocool-Luftstrom“ versprechen, und für die Ventilatoren. Einen für jedes Zimmer und einen für die Balkonpflanzen, denen man nicht mehr nur gut zuredet, sondern dazu zärtlich anbläst, damit sie länger durchhalten und sich nicht hängen lassen. Quasi Viagra für die Pflänzla!</p><p>Die bisher höchste je gemessene Temperatur in Oberfranken liegt bei knapp unter 39 Grad Celsius, gemessen im Juli 2023. Bei der jüngsten historischen Rekord-Hitzewelle im Juni sprang das Thermometer fast genauso hoch; auf über 38 Grad. Da stellt sich dann schon die Frage: Warum überhaupt noch in die Türkei, nach Italien oder Spanien reisen? Sehen wir es doch mal so: Im August hat die Adria gefühlt Badewannentemperatur. Groß abkühlen ist da nicht. Do kann iech aa in unseren Dorfweiher springa und mich mit’m Gartenschlauch abspritzen. Und verzichten muss man auch bei einem Heimaturlaub auf nichts – auch nicht aufs Wellnessprogramm. Dazu gehört, morgens um sechs durchzulüften und stündlich die aktuelle Staffel des Wetterberichts zu verfolgen wie eine Netflix-Serie. „Und morgen dann, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, 39 Grad. Lokal 40.“ Lokal? Saach amoll, wo is’n dieses Lokal, und ham die aa Schaddenblädz?</p><p>Vielleicht gibt`s dort ja auch ein Eis und man kann den „Eisheiligen“ frönen, auch wenn sie hierzulande anders heißen als in mediterranen Gefilden: Langnese, Schöller und Mövenpick! Alternative: Erfrischungsstäbla essen! Überhaupt das Essen: Im Süden quält man sich mit Meeresfrüchten ab, deren anatomischer Aufbau mindestens ein Bachelor-Studium der Biologie erfordert, nur um am Ende festzustellen, dass man hauptsächlich Panzer und Fühler auf dem Teller hat. Und manchmal sogar Augen. Wenn die Gunga oder die Fraa dann soochd, „des konn ich ned essen, wenn mich des so o’schaut“, spätestens dann wünscht man sich die bewährte fränkische Brotzeit zurück. Gut, eine Bratwurst bei 38 Grad im Schatten erfordert eine gewisse Konstitution und ein robustes Herz-Kreislauf-System. Aber dafür weiß man, was man hat und die Verdauung läuft unter diesen Bedingungen ohnehin im Standby-Modus.</p><p>Der Freizeitwert ist sowieso enorm. Selbst bei Affenhitze. Die vielen Freibäder – so sie die Kommunen noch bezahlen können – laden ein zum Tête-à-tête auf der Liegewiese. Fast so eng an eng wie am Strand von Rimini, bloß dass alle a bisserla blasser aussehen. Hat sich aber nach eineinhalb Stunden in der prallen Sonne mit Lichtschutzfaktor 4-Sonnenmilch schnell erledigt! Oder man geht wandern. Am besten durch die fränkischen Wälder, die viel Schatten spenden oder noch besser auf einem der vielen Bierwanderwege in der Fränkischen Schweiz. Hier besteht auch keine Gefahr, dass man austrocknet! Einfach immer den Bierkrüüchla an den Baumstämmen folgen! Außerdem ist Bier bekanntlich eh viel verträglicher als des saure G‘söff, das man uns im Urlaub gern als Mords-Fetzn-Spezialität aufschwatzt. Sangria, Retsina, Valpolicella – naa, geh fei weiter mit dem Zeich!</p><p>Am Ende ist der Sommer dahaam vor allem eines: eine Lektion in Demut. Wir haben ihn gerufen, nun ist er da. Und wir ertragen ihn mit der uns eigenen, stillen Tapferkeit. Wir schwitzen, trinken a boar Seidla auf die Völkerverständigung und flüstern leise in die flirrende Nachmittagshitze: Rudi, alter Freund, wo immer du jetzt bist: Wir nehmen alles zurück. A bissla Regen wäre fei auch amool wieder ganz schee. Nur so für die Pflänzla.</p><p>Schätzla, schau wie iech schau!</p></article><p>The post <a
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<item><title>Auf ein Wort</title><link>https://www.das-magazin.de/auf-ein-wort/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=auf-ein-wort</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 16:35:13 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=21983</guid><description><![CDATA[<p>Anzeige Und jetzt zu den Nachrichten Immer mehr Menschen informieren sich fast ausschließlich über Social Media. Das ist bequem, schnell und oft unterhaltsam. Aber als alleinige Nachrichtenquelle taugen TikTok, Instagram oder YouTube nicht. Der Grund ist einfach: Dort entscheiden keine Redaktionen, welche Informationen wichtig, richtig oder relevant sind. Das übernimmt ein Algorithmus. Und der sucht...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anzeige</em></p><h2>Und jetzt zu den Nachrichten</h2><p><strong>Immer mehr Menschen informieren sich fast ausschließlich über Social Media. Das ist bequem, schnell und oft unterhaltsam. Aber als alleinige Nachrichtenquelle taugen TikTok, Instagram oder YouTube nicht.</strong></p><p>Der Grund ist einfach: Dort entscheiden keine Redaktionen, welche Informationen wichtig, richtig oder relevant sind. Das übernimmt ein Algorithmus. Und der sucht nicht nach Wahrheit, sondern nach Aufmerksamkeit. Er zeigt vor allem das, was uns aufregt, bestätigt oder emotional berührt.</p><p>Wer sich nur über soziale Medien informiert, bekommt deshalb oft mehr vom Gleichen. Andere Sichtweisen verschwinden aus dem Blickfeld, Meinungen verhärten sich und Falschinformationen verbreiten sich rasant. Gleichzeitig leidet die Bildung. Denn Lernen entsteht<br
/>
nicht dadurch, dass wir ständig in unseren Interessen bestätigt werden, sondern dadurch, dass wir Neues entdecken. Unser Gehirn entwickelt sich an unbekannten Themen, überraschenden Perspektiven und anspruchsvollen Inhalten. Wer nur konsumiert, was der Algorithmus passend vorsortiert, erweitert seinen Horizont seltener.</p><p>Das Problem sind dabei nicht die sozialen Netzwerke selbst. Sie können eine sinnvolle Ergänzung sein. Problematisch wird es, wenn sie die einzige Informationsquelle werden.</p><p>Deshalb bleiben journalistische Medien wichtig, egal ob als Zeitung, Radio oder Fernsehen. Egal ob in der gedruckten, linearen oder Online-Version. Sie recherchieren, prüfen, ordnen ein und berichten auch über Themen, nach denen niemand aktiv gesucht hat.</p><p>Genau das erweitert Wissen, fördert Urteilsvermögen und hält den Blick auf die Welt offen.</p><p>Social Media können ein Einstieg in Nachrichten sein. Aber wer die Welt verstehen will, sollte nicht allein dem Algorithmus überlassen, was er erfährt.</p><p>The post <a
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</item>
<item><title>Monaco Franke #75</title><link>https://www.das-magazin.de/monaco-franke-75/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=monaco-franke-75</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:53:43 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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<content:encoded><![CDATA[<h2>WM-Fieber?</h2><p><strong>Es heißt ja, der Franke an sich lässt sich seine Begeisterung für Dinge nicht so leicht anmerken. „Bassd scho“ gilt bekanntlich nicht nur als das größte Lob, das er verteilen kann, sondern auch als geradezu extrovertierter Ausdruck eines aus seinem tiefsten Inneren kommenden, glühenden Enthusiasmus. Das schöne Wetter, die Höchstnote bei der Wahl zur „Miss Kerwa 2026“, das Fünf-Gänge-Menü von Alexander Herrmann („scho schee, dass mir sowas do in Wirsberg ham‘“!) oder dann doch eher des Krenfleisch vom Busbach-Peter: Wenn’s gemütlich ist und für alle Geschmackssinne etwas geboten ist, da kann der Gaul schon mal durchgehen mit einem Franggn. Beim Fußball klappt das auch zuverlässig.</strong></p><p>So gesehen gut, dass gerade die Fußball-Weltmeisterschaft ansteht! Alle vier Jahre zieht auch der Franke ein weißes (oder dieses Mal türkisblaues) Deutschlandtrikot über, schmückt seine Außenspiegel mit schwarz-rot-goldenen Stoff -Überzügen oder hisst in seinem Garten neben der Frankenauch die Bundesflagge. Im Vorfeld des nun anstehenden XXL-Turniers in den USA, Kanada und Mexiko haben es ihm Julian Nagelsmann und seine Spieler zwar recht schwer gemacht, so etwas wie „WM-Fieber“ aufkommen zu lassen. Stattdessen haben sie ihm eher verzweifelte Ausrufe entlockt wie: „Des Gekicke wenn ich hald scho widda siech!&#8220; Da waren ja nicht nur die beiden letzten Weltturniere, als die DFB-Auswahl jeweils schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten musste. Da waren in jüngster Zeit auch Auftritte dabei, die eher an die „Rumpelfußball“-Ära unter Erich Ribbeck erinnerten („da löfft ja mei Oma schneller!“) als an den letztmals 2014 mit dem WM-Pokal gekrönten „Diggi-Dagga“ unter dem damaligen Bundestrainer Jogi Löw. Trotzdem: Wenn schon der heimische FC Blutgrätsche 05 nix zsammbringt, dann doch bitte wenigstens unsere Deutschland-Kicker! Es muss ja nicht gleich wieder ein 7:1 gegen Brasilien sein! Es wäre auf jeden Fall mal wieder Zeit für ein Sommermärchen! 2018 in Russland und 2022 in Katar war es eher eine Horrorshow. Und bei der Heim-EM vor zwei Jahren stellte im Halbfinale der Schiri die Weichen und verhinderte einen möglichen Finaleinzug.</p><p>Wie viel Dioptrien hod der blinde Kaschber eigentlich!? Dass der Spanier namens Cucurella, der seinerzeit die Kull‘n im eigenen Sechzehner mit der Hand stoppte, in Deutschland bis heute bei jeder Ballberührung (übrigens egal mit welchem Körperteil) ausgepfiffen wird, nutzt uns zwar auch nichts mehr. Aber es tut unendlich gut! Und der Schiri vom EM-Halbfinale braucht fei in Franken kan Urlaub mehr machen. Und wenn, schütt‘ ma der Pflunzn a Kölsch ins Glas!</p><p>Dem Gwaaf, dass Deutschland unbedingt Weltmeister werden will, entgegnen die mit einem geschulten Auge für Viererkäddn, Bressing, Restverdeidichung und Dränsischn ausgestatteten rund 2,5 Millionen fränkischen Bundestrainer mit dem Verweis auf den Turnierbaum. „Wenn’s normohl löfft und beide werden Gruppensieger, schbilln mir scho im Achtelfinale geecha die Franzosn, und dann is Feieroohmd!“</p><p>Bis dahin hoff en wir mit unserem liebsten Fußballexperten Loddar Matthäus auf zahlreiche „Bärchenbildungen im Mittelfeld“, errechnen die „äxbäggded goals“ und hoff en im Wissen, dass Standards bei so einem Turnier den Unterschied machen können, darauf, dass Nagelsmann erst in Herzogenaurach und später im WM-Quartier in Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina ordentlich Ecken und Freistöße trainieren lässt, die dann im Spiel der Florian Wirtz oder der Ex-Ferdder David Raum genau in die Gambel drischt. Mit Jamie Leweling und Nathaniel Brown sind übrigens ja auch zwei waschechte Franggn im DFB-Aufgebot. Da schau’ma dann scho genauer hin, gell!</p><p>Untergebracht sind unsere Fußballer in North Carolina übrigens im „The Graylyn Estate“, einer historischen Luxus-Anlage im neo-normannischen Stil. Vielleicht ja ein gutes Omen, falls es irgendwann im Turnier mal gegen England geht. Schließlich feierten die Normannen ihren wohl größten Sieg im Jahr 1066 bei der Schlacht von Hastings. Die Kurzbeschreibung dieser Schlacht liest sich wie ein Fußball-Spielbericht im Kicker: „Die Schlacht war extrem hart umkämpft . Die Angelsachsen verteidigten sich zunächst erfolgreich in einer massiven Schildmauer. Erst durch wiederholtes, vorgetäuschtes Zurückweichen der Normannen brachen die Angelsachsen ihre Formation auf und wurden schließlich vernichtend geschlagen. König Harold II. (Harry Kane??) fiel im Kampf.“ Übersetzt heißt das doch so viel: Erst den Gegner kommen lassen und dann klassisch auskontern! So kann’s dann noch was werden mit dem WM-Titel!</p><p>Schätzla, schau wie iech schau!</p><p>The post <a
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</item>
<item><title>Buchempfehlung: Verlorene Schäfchen – Madeline Cash</title><link>https://www.das-magazin.de/buchempfehlung-verlorene-schaefchen-madeline-cash/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=buchempfehlung-verlorene-schaefchen-madeline-cash</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:28:22 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=21976</guid><description><![CDATA[<p>Anzeige „Eines der famosesten Romandebüts der vergangenen Jahre. Die Dialoge funkeln vor Sprachwitz. Ein literarisches Wunder.“ (Thea Dorn im Literarischen Quartett) Manche Bücher treffen einen Nerv, und „Verlorene Schäfchen&#8220; trifft gleich mehrere. Mit ihrem gefeierten Debütroman legt die amerikanische Autorin Madeline Cash ein schonungsloses, dabei überaus komisches Porträt einer Familie in der Krise vor. Äußerlich...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<p>Anzeige</p><p><strong>„Eines der famosesten Romandebüts der vergangenen Jahre. Die Dialoge funkeln vor Sprachwitz. Ein literarisches Wunder.“ (Thea Dorn im Literarischen Quartett) Manche Bücher treffen einen Nerv, und „Verlorene Schäfchen&#8220; trifft gleich mehrere. Mit ihrem gefeierten Debütroman legt die amerikanische Autorin Madeline Cash ein schonungsloses, dabei überaus komisches Porträt einer Familie in der Krise vor.</strong></p><p>Äußerlich könnte die Familie Flynn aus der Vorstadt ein Muster ohne Tadel sein: Vater, Mutter, drei Töchter, sonntags Kirchgang. Doch die Flynns sind längst aus dem Tritt geraten. Als Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschließt, eine „offene Ehe&#8220; zu führen, zieht Vater Bud vom Haus in sein Auto. Als er auch seinen Job zu verlieren droht, schließt er sich auf Drängen seines Chefs der Selbsthilfegruppe „Verlorene Schäfchen&#8220; an, die in seiner Kirche von Miss Winkle, einem engagierten Gemeindemitglied, angeboten wird. Zu seiner eigenen Überraschung tun ihm die regelmäßigen Treffen der Gruppe gut.</p><p>Die drei Töchter navigieren auf eigene Faust durch das Familienchaos: Die jüngste, Harper, ist 12 und hochintelligent. Sie ist der einzige Mensch im Haus, der tatsächlich weiß, wie man einen Computer bedient, und liest – natürlich – die privaten E-Mails der anderen mit, wodurch sie bestens im Bilde ist. Louise, die mittlere, ist 15 und die unscheinbarste der drei. In einem Chatroom lernt sie einen Fundamentalisten kennen, was ihr am Ende Ärger mit dem FBI bescheren wird. Die älteste ist Abigail, 17. Sie ist mit Wes liiert, einem Ex-Soldaten, der im Sicherheitsdienst des zwielichtigen Milliardärs Paul Alabaster arbeitet.</p><p>Auch Familienvater Bud arbeitet in einem der Unternehmen Alabasters, und als er – eigentlich ist es die jüngste Tochter Harper – auf Unregelmäßigkeiten in der Buchhaltung stößt, nimmt die Geschichte eine überraschende Wendung …</p><p>Madeline Cash beschreibt diese sich in Auflösung befindliche Familie mit einer Lakonie, die ebenso trocken wie treffsicher ist – bissig, witzig, respektlos und selbstbewusst. Die Figuren kreisen umeinander, berühren sich – und lösen sich wieder. Sie sind aufeinander angewiesen und leben gleichzeitig aneinander vorbei. „Verlorene Schäfchen&#8220; ist aktueller Gesellschaftsroman, skurriler Krimi und warmherzige Tragikomödie zugleich. Eine wilde, witzige und originelle Geschichte mit großartigen Dialogen. Einfach ein großes Lesevergnügen!</p><h3>INHALTSANGABE „VERLORENE SCHÄFCHEN“</h3><p>Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt- Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander. Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen …</p><h3>MADELINE CASH</h3><p>Madeline Cash wurde 1996 in Kalifornien geboren. Sie hat das Online-Magazin Forever Mag mitgegründet und den Kurzgeschichtenband „Earth Angel“ veröffentlicht. „Verlorene Schäfchen“ ist ihr vielbeachteter Debütroman, der in den USA und Großbritannien von Kritiker*innen wie Leser*innen gefeiert wurde und auf der Sunday Times Bestseller-Liste stand. Cash lebt derzeit in London.</p><p>The post <a
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</item>
<item><title>Auf ein Wort #74</title><link>https://www.das-magazin.de/auf-ein-wort-74/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=auf-ein-wort-74</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 17:36:50 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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isPermaLink="false">https://www.das-magazin.de/?p=21577</guid><description><![CDATA[<p>Stellenangebot Philosoph von Wolfram Hegen Die Gegenwart liebt Maschinen. Während die Krisen sich türmen – ökologisch, politisch, sozial – antwortet die Menschheit mit Ideen, die vor allem eines sind: technisch. Mini-AKW, Künstliche Intelligenz, Roboter, Automaten, autonome Autos, E-Bikes, Raumschiffe, Satelliten, 3-D Drucker, Drohnen. Es ist, als hätten wir beschlossen, die Welt mit den Werkzeugen zu...</p><div
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<content:encoded><![CDATA[<h2>Stellenangebot Philosoph</h2><p><em>von Wolfram Hegen</em></p><p><strong>Die Gegenwart liebt Maschinen. Während die Krisen sich türmen – ökologisch, politisch, sozial – antwortet die Menschheit mit Ideen, die vor allem eines sind: technisch. Mini-AKW, Künstliche Intelligenz, Roboter, Automaten, autonome Autos, E-Bikes, Raumschiffe, Satelliten, 3-D Drucker, Drohnen. Es ist, als hätten wir beschlossen, die Welt mit den Werkzeugen zu reparieren, die sie mit aus den Angeln gehoben haben.</strong></p><p>Technik ist nicht der Feind. Sie hat Leben verlängert, Wissen demokratisiert, Komfort geschaffen. Doch sie ist ein Mittel, kein Maßstab. Wenn sie zum alleinigen Denkmodell wird, verengt sich der Blick. Probleme erscheinen dann nur noch als technische Störungen, die sich optimieren lassen. Aber was, wenn die eigentlichen Fragen gar keine technischen sind? Was, wenn es um Maß, Sinn, Gerechtigkeit geht – um Kategorien, die sich nicht programmieren lassen?</p><p>Wolfram Eilenberger beschreibt in seinem Buch „Zeit der Zauberer“ die 1920er Jahre, die in dieser Hinsicht vor einem ähnlichen Problem standen und zitiert dazu Martin Heidegger: Heidegger warnte davor, dass die Philosophie überflüssig werde, wenn alle Fragen der Naturwissenschaft überlassen würden. Im besten Fall werde sie zur dienenden Magd der Naturwissenschaften, im schlechtesten Fall sei sie „haltloses Rumgemeine auf falschem, vorurteilsbeladenem Wertefundament“, ein bloßes Instrument der Weltanschauung, deren Tiefe verloren gehe.</p><p>Damals bedrohte die Naturwissenschaft die Philosophie, heute ist es die Technik. Weltanschauungsphilosophen nämlich gibt es auch heute genug – Jahr für Jahr erscheinen ihre neuen Bücher auf den Buchmessen –, aber ein großer Wurf, eine Strömung, die das ausbrechende Chaos rechtzeitig neu ordnet und Orientierung schafft, ist nicht zu erkennen.</p><p>Auffällig ist dagegen, wie still es geworden ist um die großen gedanklichen Entwürfe. Wo sind die neuen Perspektiven, die unsere Zeit nicht nur beschreiben, sondern deuten? Die Philosophie erschöpft sich in Kommentaren, während die Technik längst handelt. Der Diskurs hinkt der Entwicklung hinterher. Wir können immer mehr, aber wir wissen immer weniger, warum eigentlich.</p><p>Der Mensch aber benötigt Halt, ein gedankliches Grundgerüst, eine Basis. Erst der Mensch, dann die Technik, nicht andersherum. Wer nur Maschinen denkt, übersieht, dass Fortschritt ohne Sinn leer ist. Vielleicht liegt die eigentliche Innovation unserer Zeit nicht im nächsten technologischen Durchbruch, sondern in der Rückbesinnung auf das, was Technik nicht leisten kann: Orientierung, Urteilskraft , ethische Einsicht – eine Philosophie, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Uns.</p><p>The post <a
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<item><title>Monaco Franke #74</title><link>https://www.das-magazin.de/monaco-franke-74/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=monaco-franke-74</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 17:30:48 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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<content:encoded><![CDATA[<p><em>Für den COBURGER von Wolfram Porr</em></p><p>München ist jetzt also grün. Ein erst 35-jähriger homosexueller Grüner löst den bisherigen Amtsinhaber Dieter Reiter von der SPD nach zwölf Jahren als Rathauschef ab. Am Ende war sich der wohl etwas zu sicher, dass ihm nichts passieren könne und die Münchner ihm auch diesmal wieder das Vertrauen schenken würden. Satz mit X &#8211; des woar fei nix!</p><p>Dass sich Reiter kurz zuvor den (gut bezahlten) Posten als Aufsichtsrat beim FC Bayern München gekrallt hat, hätten die Münchner sicher noch akzeptiert. Doch hat er ihn – wieso auch immer – nicht angemeldet, so wie er das hätte tun müssen. „Mia Münchner san ehm‘ mia“, ja und die Wähler sind manchmal eben ganz schee belzerd und ungnädig, wenn es um kleine Lügen und Mauscheleien geht. Hochmut kam bei Reiter vor dem Fall. Und so freut sich der Monaco jetzt auf den 19. September.</p><p>Dann wird Dominik Krause als neuer OB auf dem Oktoberfest das erste Fass anstechen und nach dem obligatorischen „O’zapft is“ Ministerpräsident Markus Söder die erste Wiesn-Maß reichen. Ausgerechnet Söder, dem bei jedem Satz eines Grünen geradezu reflexhaft der Kamm schwillt und der gleich in den Gegenangriff übergeht, der bei ihm (besonders in Bierzelten) nicht selten unter die Gürtellinie geht. Horchd, des wird‘ a Spaß! Moll schaua, ob unserm Landesvater da ned die Gesichtszüge entgleiten!</p><p>Bei ihm gilt dieser Tage eher: „O‘gnervt isser!“ Denn die SPD hat zwar den OB-Sessel in München verloren, Söders CSU aber fast ein Viertel ihrer Bürgermeister- und Landratsposten. Was den MP direkt mal dazu veranlasste, pauschal auf die CSU-Kandidaten zu zeigen und jegliche Mitverantwortung kategorisch abzulehnen. Alles ihre eigene Schuld! Und beim nächsten Mal werde München genauer drauf schauen, dass sich für die CSU nur noch Gewinnertypen zur Wahl stellen. Gloar, bloß der ‚Food-Influencer‘ aus der Staatskanzlei hat widder kaane Fehler g‘macht.</p><p>Die Kommunalwahlen haben die Verhältnisse ja in so mancher Stadt auf den Kopf gestellt. Coburg und Bamberg waren da die große Ausnahme. In Coburg hat Amtsinhaber Dominik Sauerteig seinen OB-Posten verteidigen können und brauchte dazu nicht mal eine Stichwahl. In Bamberg gibt’s zwar einen neuen OB; der ist aber wie sein Vorgänger wieder von der SPD. Anders sah es im übrigen Oberfranken aus. In Bayreuth, Hof und Forchheim gewannen jeweils die Herausforderer, und sogar in Neustadt bei Coburg gab es einen Wechsel – da wo Frank Rebhan von der SPD sage und schreibe 31 Jahre lang die Geschicke der Stadt führte &#8211; so lange wie kein anderer Oberbürgermeister in Deutschland. Tja, so ist das in einer Demokratie. Der Wähler hat gesprochen, und das gefällt eben nicht jeder und jedem.</p><p>Sechs Jahre haben die Stadtoberhäupter nun also wieder Zeit, die Weichen in ihren Städten so zu stellen, wie ihnen das vorschwebt. Bis sie danach vielleicht wieder abgewählt werden. Aber immerhin sechs Jahre!</p><p>So ist nachhaltige Politik – und das wünschen sich ja ganz viele Wähler – auf kommunaler Ebene noch eher möglich als im Bund oder im Land, wo alle vier bzw. fünf Jahre gewählt wird. Leider sind die Kassen leer, und so manches Versprechen wird auch diesmal nicht zu halten sein. Schwimmbäder, Bibliotheken, Kitas, Sportstätten &#8211; alles nicht mehr so leicht finanzierbar. Schwierig!</p><p>Nachhaltige Politik – zumindest auf Landesebene sollte das im Freistaat bei der nun seit 1957 andauernden CSU-Regierung (die meiste Zeit davon ohne Koalitionspartner) kein Problem sein. 70 Jahre, da kann man mal was entwickeln. Ein gesundes Selbstbewusstsein zum Beispiel, aber natürlich auch Wirtschaftskraft und Modernität, immer im Gleichklang mit Heimatliebe („Laptop und Lederhose!“).</p><p>Dass dabei die eine oder andere Region etwas auf der Strecke geblieben ist und bei aller politischen die ökologische Nachhaltigkeit zu wünschen übrig lässt: Is‘ halt so! Man kann ehm ned alles gleichzeitig machen, gell Gut ist, dass Markus Söder auf jeden Fall noch eine Amtszeit dranhängen will.</p><p>2018 hatte er sich zwar noch für eine Begrenzung der Amtszeiten für bayerische Ministerpräsidenten auf zehn Jahre starkgemacht („was man in zehn Jahren nicht schafft, ist auch später nicht mehr möglich“). Aber Söder wäre nicht Söder, wenn ihn sei G’schwätz von gestern noch interessieren würde. Nun argumentiert er: „Franz Josef Strauß hat einmal gesagt: An der Spitze meiner Nachfolger stehe ich selbst an erster Stelle.“ So hat Dieter Reiter in München auch gedacht…</p><p>Schätzla, schau wie iech schau!</p><p>The post <a
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</item>
<item><title>Buchempfehlung: Kea von Garnier – Restsommer</title><link>https://www.das-magazin.de/buchempfehlung-kea-von-garnier-restsommer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=buchempfehlung-kea-von-garnier-restsommer</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 11:04:01 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Lichtenfelser]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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<content:encoded><![CDATA[<p><em>Anzeige</em></p><p><strong>„Es ist nur so, dass ich, bevor ich mich den Rest meines Lebens nur noch mit Toten beschäftige, gern selbst richtig gelebt hätte.“ </strong></p><p>Manche Bücher öffnen ein Fenster und „Restsommer“ gehört dazu. Mit Ihrem Romandebüt zeichnet die Autorin Kea von Garnier eine Geschichte, die man so schnell nicht vergisst.</p><p>Es ist der Sommer des Jahres 2003. Dominik, sechzehn Jahre alt, wächst in der niedersächsischen Provinzstadt Schönacker auf. Sein Leben verläuft in geordneten Bahnen: Schule, Schwimmbad, Bandproben mit seinen Kumpels Lukas und Tuan. Nebenbei hilft Dominik seinem Vater in dessen Bestattungsinstitut und aus Sicht des Vaters ist der weitere Lebensweg des Sohnes klar: Schulabgang vor dem Abitur und Einstieg in das Familienunternehmen. Schon immer stand das Familienleben hinter den geschäftlichen Belangen zurück, und dieser Situation überdrüssig verließ die Ehefrau und Mutter die Familie im Jahr zuvor. Seither wird das Leben des Vaters noch mehr von seinem Beruf dominiert als zuvor.</p><p>Allerdings ist sich Dominik bezüglich seiner Zukunft in Schönacker und im väterlichen Betrieb nicht so gewiss, wie sein Vater, der ihn mit seiner Erwartungshaltung unter Druck setzt. Dominik kennt sich zwar bestens mit Tod und Trauer aus, sehnt sich jedoch nach einem Leben außerhalb der festgefahrenen Bahnen des Provinznests.</p><p>Das ändert sich schlagartig, als Biff aus Berlin mit seiner Familie nach Schönacker zieht und in Dominiks Klasse kommt – unangepasst, impulsiv, selbstbewusst und voller Hunger auf alles, was das Leben zu bieten hat. Zwischen den beiden entfaltet sich in der Hitze des Sommers etwas Unerwartetes, Überwältigendes, etwas, das in seiner Intensität alles andere, Freunde, Familie, Zukunft, an den Rand drängt. Kea von Garnier erzählt diese Geschichte mit außergewöhnlichem Feingefühl. Eindringlich, zärtlich und mit sprachlicher Präzision beschreibt sie die schwer fassbaren inneren Zustände des sechzehnjährigen Protagonisten: den Druck väterlicher Erwartungen, die Sehnsucht nach einem anderen Leben, die Verwirrung und Schönheit des Verliebtseins. Dominik ist damit beschäftigt, sich selbst zu finden und soll gleichzeitig weitreichende Entscheidungen treffen. Eine äußerst herausfordernde Situation.</p><p>„Restsommer“ ist weit mehr als ein Roman über das Erwachsenwerden. Es ist ein Plädoyer für Mut – den Mut, sich anderen zu öffnen und aus den vorgezeichneten Spuren auszubrechen. Ein Debütroman, der berührt, bewegt und lange nachhallt.</p><h3>INHALTSANGABE „RESTSOMMER“</h3><p>Der Sommer in der niedersächsischen Provinz beginnt wie immer: Freibad, Bandproben, die Leichen in Papas Keller. Dominik ist der Sohn des örtlichen Bestatters und soll den Familienbetrieb in naher Zukunft übernehmen. Bislang sprach nichts dagegen, denn Dominik ist erstaunlich routiniert im Umgang mit Trauernden und weiß mehr über Tod und Verlust als die meisten Erwachsenen. Worüber er allerdings wenig weiß, ist das Leben selbst und das macht ihm zunehmend zu schaff en. Da taucht kurz vor den großen Ferien ein neuer Schüler in seiner Klasse auf &#8230;</p><h3>KEA VON GARNIER</h3><p>ist Autorin und Schreibmentorin und teilt auf Social Media ihre Gedanken zu mentaler Gesundheit, Feminismus und Konsumkritik. Sie lebt in Königstein im Taunus und in Hildesheim, wo sie Literarisches Schreiben studiert. 2020 erschien ihr erzählendes Sachbuch „Die Vögel singen auch bei Regen“ bei Eden Books. „Restsommer“ ist ihr Romandebüt.</p><p>The post <a
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<item><title>Das Letzte #73</title><link>https://www.das-magazin.de/das-letzte-73/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-letzte-73</link>
<dc:creator><![CDATA[cobmaadmin]]></dc:creator>
<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 13:57:24 +0000</pubDate>
<category><![CDATA[Coburger]]></category>
<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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<content:encoded><![CDATA[<h2>Zitate zum Thema Resilienz sind dieses Mal… das Letzte</h2><blockquote><p>&nbsp;</p><p>„Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.“ Friedrich Nietzsche, Philosoph</p><p>„Der größte Ruhm im Leben liegt nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.“ Nelson Mandela, Politiker</p><p>„Man muss an sich glauben und daran, dass man für etwas bestimmt ist.“ Marie Curie, Wissenschaftlerin</p><p>„Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Hermann Hesse, Schriftsteller</p><p>„Mitten im Winter habe ich erfahren, dass es in mir einen unbesiegbaren Sommer gibt.“ Albert Camus, Schriftsteller und Philosoph</p><p>„Du magst viele Niederlagen erleben, aber du darfst nicht besiegt werden.“ Maya Angelou, Autorin und Bürgerrechtlerin</p><p>„Am Ende des Tages können wir viel mehr ertragen, als wir glauben.“ Frida Kahlo, Künstlerin</p><p>„Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen, die nur darauf warten, uns einmal schön und mutig zu sehen.“ Rainer Maria Rilke, Dichter</p><p>„Schwierige Zeiten lassen uns innerlich wachsen.“ Dalai Lama</p><p>„Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.“ Samuel Beckett, Schriftsteller</p></blockquote><p>The post <a
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